Brunner will Schulverpflegung verbessern

Gesund, schmackhaft und bezahlbar – die Anforderungen an ein optimales Essensangebot an Schulen sind laut Ernährungsminister Helmut Brunner schnell formuliert. Aber sie sind schwierig in die Tat umzusetzen, wie der Minister jüngst bei der Jahrestagung der Vernetzungsstelle Schulverpflegung in München sagte.

Er appellierte an die Verantwortlichen an den bayerischen Schulen, die vielfältigen Angebote seines Hauses zu nutzen, um ihre Speisepläne zu optimieren. Ansprechpartner sind laut Brunner die regionalen Vernetzungsstellen Schulverpflegung an den acht bayerischen Schwerpunktämtern für Ernährung in Ansbach, Augsburg, Bayreuth, Ebersberg, Fürstenfeldbruck, Landshut, Regensburg und Würzburg. Sie bieten ein breites Spektrum an Angeboten – von regelmäßigen Regio-Treffs über Coaching-Projekte an ausgewählten Schulen bis zur Förderung von Schülercafés. Auch ein umfangreicher Internet-Service steht unter www.schulverpflegung.bayern.de zur Verfügung: Neuestes Angebot ist der Leistungsverzeichnis-Generator, eine onlinebasierte Ausschreibungshilfe, die es so noch nirgends gibt. Dem Minister zufolge werden allein in den bayerischen Schulen täglich rund 200 000 Mittagessen ausgereicht. Gerade hier müsse man deshalb ansetzen, um die Kinder für eine ausgewogene und gesundheitsförderliche Ernährung zu sensibilisieren. „Wir brauchen gesunde Verpflegung von klein auf“, so Brunner. Denn im Schulalter seien die Chancen groß, die Wertschätzung etwa für Obst und Gemüse zu wecken und so den Grundstein für ein dauerhaft gesundheitsförderndes Essverhalten zu legen.

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