„Christian Rach deckte auf“ was wir schon wissen!

Sternekoch Christian Rach nahm am Montag in „Rach deckt auf“ das Essen in einer deutschen Schule und stocherte im Mensanangbot  der Dortmunder Gesamtschule „Gustav Heinemann“ und wollte exemplarisch eingreifen, was ihm auch scheinbar gelungen ist. Das Problem Schulverpflegung in der Republik, hat er leider auch nicht lösen können. Der TV-Koch machte sich ans Werk, sprach mit den Eltern der Schüler, der Verbraucherministerin Ilse Aigner und dem Finazministerium in Berlin. Leider führen seine generellen Schlussfolgerungen in Sachen Finanzen, bezüglich der Befreiung von der Mehrwertsteuer, in die falsche Richtung und weckten leider ungerechtfertigte Hoffungen für die über 40.000 Schulen und die knapp 8 Millionen Schüler und Schülerinnen in Deutschland. Davon befreien lassen können sich nur gemeinnützige Vereine, dies ist also keine generelle Lösung, denn die Masse der Schulen wird von Catering Firmen beliefert und da gilt nach wie vor der volle Satz von 19%. Richtig ist,  vieler Orts mangelt es nicht an gutem Willen, eher die Qualifikation, die finanzielle Situation und die küchentechnische Ausstattung, gerade bei den Mensavereinen, verhindern oftmals die Kantine geschmacklich und gesundheitlich anspruchsvoll zu gestalten. Schulessen ist ein Ausschreibungsmarkt und es wird sich generell nur was ändern wenn strukturelle Dinge grundsätzlich geregelt werden. Für Rach hofft man, dass er nach einen Jahr uns von der Nachhaltigkeit seiner Aktion berichtet und das von den über 1.000 Schülern dann hoffentlich über 70% regelmäßig in die Mensa zum Mittagessen gehen!

 

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