DEHOGA fordert reduzierte Mehrwertsteuer auch für SV

DEHOGA-Präsident Ernst Fischer zur Jahrespressekonferenz 2011:

“ Einheitlicher reduzierter Mehrwertsteuersatz für Lebensmittel Meine Damen und Herren, Hotellerie und Gastronomie haben jede Menge Potenzial. Sie stehen fest zum Standort Deutschland. Sie verlagern ihre Betriebe nicht ins Ausland. Sie sichern und schaffen hier Arbeits- und Ausbildungsplätze, zahlen hier ihre Steuern. Mehr als eine Million Beschäftigte und fast 90.000 Auszubildende in 232.000 Betrieben erwirtschaften einen Jahresnettoumsatz von fast 60 Milliarden Euro. Das Gastgewerbe ist ein starkes Stück heimische Wirtschaft. Unsere Betriebe sind fest verankert in der Region. ………
Und für wen die Förderung heimischer Kultur und gesunder Ernährung nicht nur ein Lippenbekenntnis ist, der kann nicht ernsthaft verteidigen,
was derzeit in Deutschland gilt, meine Damen und Herren. Ist es gerecht, dass das Essen im Gehen mit sieben Prozent Mehrwertsteuer
gefördert wird, während für das Essen im Restaurant oder Bistro 19 Prozent fällig werden?  Ist es sinnvoll, dass die Tütensuppe beim Discounter mit sieben Prozent steuerlich begünstigt wird, während für die frische Spargelcremesuppe in einem Restaurant satte 19 Prozent angesetzt werden.  Wie würden Sie begründen, dass für die Zeitschrift Playboy sieben Prozent Mehrwertsteuer gelten, während der Fiskus beim Essen für unsere Kinder voll zuschlägt und bei der Schulverpflegung 19 Prozent Mehrwertsteuer verlangt?

Wir fordern keine Privilegierung, sondern Chancengleichheit und eine gerechte Mehrwertsteuer für eine unglaublich arbeitsintensive Dienstleistungsbranche mit großem Jobpotenzial. „

Ein Gedanke zu „DEHOGA fordert reduzierte Mehrwertsteuer auch für SV

  • 4. Juni 2011 um 17:54
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    Das like Button Plugin waere toll. Oder ist mir der Button entgangen?

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