DEUTSCHER SCHULLEITERKONGRESS 2014

Auch beim Deutschen Schulleiterkongress (DSLK) vom 13. bis 15. Februar 2014 in Düsseldorf sind wieder  prominente Referenten vertreten, die einen Blick in die Zukunft von Schulen wagen. In den Hauptvorträgen von Prof. Gesine Schwan und Jens-Uwe Meyer geht es um Ideen und Ansätze wie man Schule in Zukunft noch besser gestalten kann. Zwei Faktoren spielen hierbei jeweils eine große Rolle: zum einen die Demografieentwicklung und damit einhergehend die Schulstrukturentwicklung und zum anderen die Durchdringung der Gesellschaft mit neuen Medien. Nur selten haben sich die Anforderungen an Schulen so extrem gewandelt wie heute. Diese Herausforderungen zu meistern, ist eine neue Aufgabe für Schulleiterinnen und Schulleiter. Professorin Gesine Schwan, Präsidentin der „Humbold-Viadrina School of Governance“, geht in ihrem Hauptvortrag „Wettbewerb oder Potentialentfaltung – Für welche Zukunft lernen wir?“ darauf ein, dass in der Bildungskultur in den letzten 30 Jahren der Wettbewerb als Motivationsmuster und Leistungsmesser in den Mittelpunkt gestellt wurde. Sie vertritt die Ansicht, dass hier ein Richtungswechsel erfolgen müsse: es gelte, eine Lernkultur zu schaffen, die frei von Wettbewerbsdruck und Ranking sei. Jens-Uwe Meyer, Geschäftsführer der „Die Ideeologen-Gesellschaft für neue Ideen mbH“, betrachtet die Kreativität als Schlüsselressource der Zukunft und geht der Frage nach, wie Schule Erfindergeist und Unternehmertum wecken kann. Er zeigt hierbei auf, wie Schule Kreativität fördern, aber auch ersticken kann und stellt Methoden vor, um Schülern kreative Fähigkeiten im Unterricht zu vermitteln. Ziel des DSLK ist es, den Blick in die Zukunft zu richten und den Teilnehmern Ideen für ihre zukünftige Arbeit mitzugeben – die Themen und Methoden decken dabei eine breite Palette ab, um auch Anregungen aus anderen Disziplinen aufnehmen zu können. Insgesamt wird es über 90 Vorträge geben, in denen Schulleiterinnen und Schulleiter ihre Kenntnisse erweitern können. Schließlich soll der Kongress den Kontakt und die Netzwerke zwischen Schulen und Ländern stärken, damit jeder von jedem lernen kann.

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