didacta 2014 – Veränderte Bildungslandschaft erfordert neues Messeangebot

Die demografische Entwicklung, die fortschreitende Digitalisierung und der Trend hin zu einem möglichst hohen Bildungsabschluss sind aktuelle Herausforderungen der Bildungswirtschaft und Themen der didacta – die Bildungsmesse, die vom 25. bis 29. März 2014 wieder in Stuttgart stattfindet. Als größte internationale Bildungsmesse bietet sie Angebote von mehr als 900 Ausstellern und ein umfangreiches Fortbildungsprogramm für Lehrer, Erzieher, Ausbilder, Pädagogen und Personalverantwortliche. Hochrangige Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft kommen zur didacta, um hier Wege für die Bildung der Zukunft zu finden und sich auszutauschen.

 

„Aufgrund der Entwicklungen in der Bildungslandschaft und -wirtschaft war es uns wichtig, das Angebot der didacta an die veränderte Nachfrage der Besucher anzupassen. Gemeinsam mit den ideellen Trägern, dem Didacta Verband der Bildungswirtschaft und dem Verband Bildungsmedien e.V., haben wir das bisher erfolgreiche Messekonzept weiterentwickelt. Es gibt Antwort auf die fortschreitende Digitalisierung und die demografische Entwicklung.“, erläutert Joachim Sauter, Teamleiter, Messe Stuttgart. Entstanden sind die neuen Bereiche: „Neue Technologien“ und „Ministerien / Institutionen / Organisationen“. Neue Technologien, wie bspw. Whiteboards, Tablet-PCs und digitale Medien, sind aus dem Unterricht kaum mehr wegzudenken. Bei nachhaltigem und richtigem Einsatz können sie zu höherer Unterrichtsqualität führen. Die didacta stellt Lehrern und Pädagogen neue Technologien im Detail vor und zeigt, wie sie diese gekonnt im Unterricht einsetzen können. Anbieter von Lehr- und Lernsoftware, Multimedia-Tafelsystemen, EDV-Möbeln, Multimedia- und Präsentationstechnik, eLearning-Plattformen, Mediendidaktik etc. können sich gezielt in diesem Bereich positionieren.

 

Der steigende Wettbewerb der Schulen um die Gunst der Schüler erfordert ganzheitliche Bildungskonzepte, die über das klassische Lehren und Lernen hinausgehen. Hier sind Partner wie das Kultusministerium, aber bspw. auch Stiftungen und Organisationen, gefragt. Sie sorgen dafür, dass Bildung an Schulen und Hochschulen gelingen kann. Besucher der didacta können sich mit Ministerien und Organisationen sowie Unternehmen, die Bildungsverantwortung übernehmen, über Bildungsideen und -konzepte austauschen.

 

Stärkerer Fokus auf die berufliche Bildung und Qualifizierung

 

Die Bereiche „Ausbildung/Qualifikation“ und „Weiterbildung/Beratung“ wurden zu dem Bereich „Berufliche Bildung/Qualifizierung“ zusammengelegt. Dieser Bereich umfasst Informationen über das duale Ausbildungssystem, vollzeitschulische Ausbildungsgänge sowie alle Formen der Berufsvorbereitung und der beruflichen Weiterbildung bis hin zur technischen Hochschulbildung. Zertifizierte Trainingsangebote, vorbildliche Konzepte für das Lehren und Lernen über die klassische Ausbildung hinaus sowie Erfolg versprechende Strategien der Personalarbeit sind Kernpunkte dieses Angebots. Ausbilder, Personalverantwortliche, Trainer, Berater und Coaches finden hier alles, was sie für die erfolgreiche Ausführung ihres Berufs benötigen.

 

Zirka 40 Prozent der belegbaren Fläche der didacta sind bereits fest gebucht. Rund ein Drittel der erwarteten 900 Unternehmen sind bereits als Aussteller angemeldet.

 

 www.didacta-stuttgart.de

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