Eierskandal größer als bisher angenommen

Wie die Medien berichten ist das Insektengift Fipronil ioffenbar über verseuchte Eier in die Lebensmittelkette gelangt – die Bundesregierung spricht von mehr als 100 Funden in knapp 500 Proben.  Experten werfen der Regierung jedoch vor, das wahre Ausmaß der Affäre zu verschleiern. Hinter den Kulissen sei der Streit zwischen Bund, Ländern und EU-Kontrolleuren entbrannt, wer denn nun schuldig sei, so die Süddeutsche Zeitung. „Fipronil hat auch in verarbeiteten Produkten nichts zu suchen. Rückrufe wären dringend notwendig“, zitierte die sie den Vorstand des Verbraucherzentrale-Bundesverbands, Klaus Müller. „Die Behörden müssen aufhören rumzueiern.“ Das fordert foodwatch, gemeinsam mit mehr als 18.000 Verbraucherinnen und Verbrauchern, anlässlich des Fipronil-Skandals. Denn obwohl Millionen Eier mit dem Insektizid belastet waren, informieren die Behörden bis heute nur unzureichend, welche Lebensmittel tatsächlich belastet waren. Unzählige Produkte wurden auf Fipronil getestet. Backwaren und Eierprodukte sind auch Bestandteile der Schul- & Kitaverpflegung, so das DNSV, Behörden dürfen die Laborergebnisse nicht länger zurückhalten!

Quelle: Süddeutsche Zeitung, foodwatch