Gutes Mittagessen muss Standard in der Schule werden

Zur Öffentlichen Anhörung zur Schulverpflegung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz erklärte  die zuständige Berichterstatterin der SPD-Bundestagsfraktion Petra Crone: Eine Schulverpflegung für alle muss Bestandteil des Schullebens werden. Wir brauchen eine gemeinsame Kraftanstrengung von Bund, Ländern und Kommunen, um diese gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu lösen. Die heutige Anhörung hat diese Meinung der SPDBundestagsfraktion bestätigt. Der Bund wird sich stärker an der Finanzierung der Schulverpflegung beteiligen müssen. Das betrifft sowohl die investiven als auch die konsumtiven Kosten. Die SPD hat mit ihrem „Pakt für Bildung und Entschuldung“ vorgeschlagen, dass der Bund sich mit zehn Milliarden Euro im Jahr an Bildungsaufgaben beteiligt. Der Dank der SPD-Bundestagsfraktion gilt den unabhängigen Vernetzungsstellen „Schulverpflegung“. Sie müssen auch über 2013 hinaus bei ihrer Aufgabe unterstützt werden. Gemeinsam mit den Schulträgern sorgen sie in den Ganztagsschulen für ein gesundes und ausgewogenes Mittagessen. Die SPD-Bundestagsfraktion befürwortet eine Vernetzung aller Akteure und Institutionen rund um die Schulverpflegung. Eine gesunde Schulverpflegung ist für Kinder und Jugendliche so wichtig wie Mathe oder Deutsch. Sie ist Teil einer lebenswerten Alltagskultur an ganztägigen Schulen und leistet einen großen Beitrag zum Miteinander von Kindern und Jugendlichen unterschiedlicher sozialer und kultureller Milieus.

Quelle:  SPD Bundestagsfraktion,  Thomas Oppermann, Nr. 1449/2011 30. November 2011

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