Impulse für ein kindergerechteres Niedersachsen angemahnt

Anlässlich der konstituierenden Sitzung der Niedersächsischen Kinder- und Jugendkommission erwartet die Kinderrechtsorganisation von der Kinderkommission deutliche Impulse für ein kindergerechteres Niedersachsen. Dazu gehören ein konsequentes Eintreten für die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Niedersachsen und der entschiedene Einsatz für die Interessen der Kinder und Jugendlichen. Außerdem sollten die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, Chancengerechtigkeit im Bildungswesen sowie die Förderung gesellschaftlicher Teilhabe aller jungen Menschen in Niedersachsen zu den Kernthemen der Kinder- und Jugendkommission gehören. In ihrer Arbeit sollte sich die Kinder- und Jugendkommission auch an den Abschließenden Bemerkungen (Concluding Observations) des UN-Ausschusses für die Rechte des Kindes orientieren und so u.a. für eine umfassende, ressortübergreifende Strategie für Kinderrechte eintreten. Der Ausschuss hat in der Vergangenheit immer wieder mit deutlichen Worten Fortschritte bei der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland angemahnt. So zeigte sich der Ausschuss in seinem letzten Bericht enttäuscht darüber, dass Deutschland Kinderrechte noch immer nicht im Grundgesetz aufgenommen hat. Kernpunkt der Kritik war auch die hohe Kinderarmut in Deutschland.

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