In Berlin laufen europaweite Ausschreibungen für die Schulverpflegung an Grundschulen

Bei den Berliner Ausschreibungen der Schulverpflegung sollen künftig nicht mehr der Preiswettbewerb, sondern der Wettbewerb um die Qualität entscheidend sein. Nach den Herbstferien sollen die ersten Testessen durchgeführt werden. Der Festpreis für das Mittagessen ist auf 3,25 € pro Mahlzeit festgelegt, der Monatspreis für die Eltern beträgt 37 €.Dies bedeutet  für das Land Berlin eine Steigerung der Ausgaben von zuvor 10,4 Mio. € auf nun 19,5 Mio. €. Berlin das erste Bundesland, in dem Eltern, Schüler und Lehrer durch die Essensausschüsse einen gesetzlich verankerten Anspruch auf Mitbestimmung bei der Auswahl des Caterers haben. Die neue Musterausschreibung enthält unter anderem folgende Vorgaben:
1. Optimierung der Attraktivität des Essens für Kinder (Farbspiel und Präsentation) in Einklang mit den Standards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung für die Schulverpflegung.
2. Teil des Angebotes aus ökologischer Produktion von mindestens 15 Prozent
3. Vorgeschriebener Anteil aus Frischobst (110-125 g) oder Gemüse (75-85 g) pro Mahlzeit
4. Konzept zur Bereitstellung eines Beschwerdemanagements
5. Eindeutige Bezeichnung aller Speisen und Inhaltsstoffe

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