In Österreich gibt es „Leitlinien“ für die Schulverpflegung

Mit der österreichweiten Initiative „Unser Schulbuffet“ (bis Ende 2013) soll das Warenangebot im Sinne der Leitlinie Schulbuffet optimiert  und damit die Ernährungssituation für 456.000 Schülerinnen und Schüler verbessert werden. Für Betreiberinnen und Betreiber von Schulbuffets gibt es ein umfangreiches kostenloses Unterstützungsprogramm, das helfen soll, das Jausenangebot für Kinder und Jugendliche Schritt für Schritt zu verbessern. Ziel der „Leitlinie Schulbuffet“ ist eine Optimierung des Warenkorbes am Schulbuffet bzw. an den Getränke- und Snackautomaten. Im Sinne der Verhältnisprävention soll die gesündere Wahl zur leichteren werden. Die Leitlinie stellt – aufgeschlüsselt nach Lebensmittelgruppen – einen Mindeststandard für Schulbuffets dar und richtet sich in erster Linie an Betreiberinnen und Betreiber von Schulbuffets. Die Grundlage bildet die österreichische Ernährungspyramide, die durch ihre einfachen bildlichen Darstellungen eine gute Hilfe für eine gesundheitsförderliche Angebotsgestaltung bietet. Die Initiative „Unser Schulbuffet“ ist eine weitere Maßnahme des Nationalen Aktionsplans Ernährung (NAP.e). Seit 2011 werden in Österreich erstmals ernährungspolitische Maßnahmen und Strategien bundesweit gebündelt, um eine erkennbare Veränderung von Fehl-, Über- und Mangelernährung sowie eine Trendumkehr der steigenden Übergewichts- und Adipositaszahlen bis 2020 zu erreichen.

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