„Kein Geld, um ein besseres Essen bezahlen zu können…“?

„Wir haben kein Geld, um ein besseres Essen bezahlen zu können“, so  Elfi Jantzen, grüne Bildungsstadträtin von Berlin/Charlottenburg-Wilmersdor;  „Die Geldfrage werde am Ende gelöst“, so Ilkin Oezisik, bildungspolitische Sprecher der SPD-Fraktio und „solange die öffentliche Hand nicht beteiligt sei, gelten die strengen Vergaberichtlinien nicht“,  so Sabine Schulz-Grebe von der Vernetzungsstelle für Schulverpflegung in Berlin. Was nun liebe Politik? Soll die Gewinnmaximierung über dem Wohl unserer Kinder stehen? Entscheidungen sind dringend notwendig. Es hilft nicht wenn der Bund wegen klammen Kassen die Verantwortung an die Kommunen und die diese an die Schulen und Schulämter weiter schieben! Was ein gutes Schulessen ausmacht, wissen wir längst. Die Defizite des Schulessens in Deutschland liegen im Grundsätzlichen. Wir müssen das System ändern und die 19% Besteuerung abschaffen, so die Forderungen des DNSV. Ein solches Schulessen bundesweit kostenlos anzubieten, würde nach Berechnungen der AG-Schulverpflegung etwa 500 Millionen Euro jährlich kosten. Warum nehmen wir uns die Stadt Rom nicht als Vorbild? Hier wird ein System erfolgreich umgesetzt!

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