KiGGS-Studie Welle 1: Erste Daten

Den allermeisten Kindern in Deutschland geht es gut oder sehr gut. Das zeigen erste Daten der neuen Kinder- und Jugendgesundheitsstudie KiGGS Welle 1, die jetzt veröffentlicht worden sind. Neben dem gesundheitlichen Wohlergehen gibt es von den rund 16.000 Teilnehmenden auch erste Ergebnisse zu sportlicher Betätigung, Unfallverletzungen, HPV-Impfquote, Allergien, Ernährung, Alkohol- und Tabakkonsum sowie zur Nutzung von Bildschirmmedien. Die „Studie zur Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland“ (KiGGS) ist Teil des vom RKI durchgeführten langfristigen Gesundheitsmonitorings in der Bevölkerung und wird regelmäßig wiederholt. Das subjektive Befinden ist ein gutes Maß für die gesundheitliche Situation. In KiGGS Welle 1 stuften 94 % der befragten Eltern den allgemeinen Gesundheitszustand ihrer Kinder als gut oder sehr gut ein, 88 % der 11-bis 17-Jährigen kommen auch selbst zu dieser Einschätzung. Dieser Anteil ist höher als bei der KiGGS-Basiserhebung (2003 bis 2006), ein auch durch internationale Vergleichsdaten belegter positiver Trend. In der Befragung gaben die Eltern Auskunft zur Gesundheit ihrer Kinder, ab 11 Jahren beantworteten Jungen und Mädchen zusätzlich einen Teil der Fragen selbst.

Die ersten Studienergebnisse für die Altersgruppe der 0- bis 17-Jährigen sind in der Broschüre „Die Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland – 2013“ enthalten. Die Broschüre ist als pdf-Datei auch im Internet abrufbar.

Ausführlichere Ergebnisse der KiGGS Welle 1 werden Mitte 2014 im Bundesgesundheitsblatt veröffentlicht.

 

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