Schulessen und Regionale Wertschöpfung in Thüringen

Nach den von Import-Erdbeeren aus China verursachten Brech-Durchfall-Erkrankungen an zahlreichen Schulen,  im Herbst des vergangenen Jahres, waren die Forderungen nach mehr Regionalität beim Schulessen, auch in Thüringen, dem Grünen Herz Deutschland, grundsätzlicher geworden. Im Rahmen  des Thüringens Tages auf der Grünen Woche in Berlin präsentierte der Saale-Orla-Kreis seine Initiative für optimale Schulverpflegung mit Zutaten aus der Region. Der Thüringer Spitzenkoch Sten Fischer kreiert an diesem Tag gemeinsam mit Kindern aus Knau (Saale-Orla-Kreis) ein Dreigänge-Schulessen-Menü.  „Regional erzeugte Lebensmittel werden von den Verbrauchern nachgefragt wie nie zuvor und bieten den Produzenten eine Riesenchance“, sagte Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU) anlässlich der Aktion, er band sich eine Schürze um und half fleißig mit.

 

Mit dabei auch Landrat Thomas Fügmann in dessen Kreis die Erarbeitung eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) zum Thema Schulessen im Saale-Orla-Kreis erfolgte und nun schon seit einiger Zeit erfolgreich umgesetzt wird. So war es nur folgerichtig, das auf der diesjährigen Internationalen Grünen Woche in Berlin das Projekt einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt wurde.

 

„Schulessen für Kinder aus der Region mit Produkten aus der Region, denn wir wollen die zukünftige Elite in der Region halten“, so bringt es Spitzenkoch Sten Fischer, der in Weimar ein Hotel mit Gourmetrestaurant betreibt, auf den Punkt.

 

 

 

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