Schulmensa in Japan – Modell für Deutschland? Aktueller denn je!

„Die Prüfung auf Übertragbarkeit der japanischen auf die deutschen Verhältnisse hat gezeigt, dass dies überwiegend nicht möglich ist. Für das Frischkostsystem fehlen in Deutschland in jeder Hinsicht die Vor­aussetzungen, aber auch die Bereitschaft, hohe Beträge für einen lang­fristigen Aufbau sowie die Folgekosten zu investieren. Auch reichen die personellen Kapazitäten bei weitem nicht aus. Darüber hinaus lässt die kommunale Zuständigkeit einen „großen Wurf in der SV nicht zu. Da­her muss Deutschland einen ganz anderen Weg gehen, um die SV zu op­timieren“, zu diesem Resultat kommt Prof. Dr. Peinelt in seinem neuen, äußerst spannenden und sehr informativen Buch, welches zur Pflichtlektüre für Verantwortliche für die Schulverpflegung werden sollte! Für Deutschland kommt er, ganz ohne Pessimismus und einem gehobenem Zeigefinger, zu folgendem Vorschlag: „Dieser sollte zunächst darin bestehen, die SV zu professionalisieren, so dass Hausmeister, Eltern, Schüler oder Lehrer nicht mehr in der Operative tätig sind. Zum zweiten ist zu empfehlen, die sog. tempera­turentkoppelten Systeme zu fordern, da sie hohe Qualität mit günsti­gem Preis und einfachem Handling kombinieren können. Nicht zuletzt sollten alle Bereiche der SV der Zertifizierungspflicht unterliegen, um einwandfreie Verhältnisse sicherzustellen. Dieses System ist zwar kos­tengünstig, kann aber auch nur durch ein neues Finanzierungskonzept ermöglicht werden. Allein durch Abbau fragwürdiger Subventionen im Bundeshaushalt wäre der nötige Betrag leicht zur Verfügung zu stellen.“

Fazit: Ein Buch über das noch viel gesprochen werden wird und die Diskussion mehr als befruchten wird.

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