Schulverpflegung muss dringend besser werden

Gemeinsame Mindeststandards bei der Schulverpflegung zu schaffen.  Das Thema Schulverpflegung stand im Mittelpunkt einer öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Dazu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Franz-Josef Holzenkamp, und die zuständige Berichterstatterin Carola Stauche: „Schon unsere Kinder sind von den Auswirkungen von Fehl- und Überernährung betroffen. Deshalb nimmt die CDU/CSU-Bundestagsfraktion das Thema Schulverpflegung sehr ernst. Es muss ein ganzheitliches Konzept entwickelt werden, in dem auch der Schulalltag berücksichtigt wird. Frühe Verhaltensfehler bei der Ernährung können sich verfestigen und haben langfristige Auswirkungen. Dabei interessieren sich Kinder und Jugendliche für das Thema Ernährung. Sie wünschen sich gesundes Schulessen, das schmeckt – zu fairen Preisen. Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist sich mit den Experten einig, dass alle Schüler gesunde und nahrhafte Schulverpflegung erhalten sollten. Als Ergebnis der Anhörung lässt sich aber festhalten, dass die Verpflegung in Schulmensen fast flächendeckend verbessert werden muss. Dabei geht es nicht nur um die Qualität der Speisen, sondern auch um die Ausstattung der Räumlichkeiten. Deshalb fordern wir die Bundesländer auf, ihren Beitrag zur Gesundheitserziehung zu leisten und gemeinsame Mindeststandards bei der Schulverpflegung zu schaffen. Die Einführung eines Schulfachs Ernährung sollte eingehend geprüft werden. Bei allen Überlegungen zu politischen Maßnahmen darf die zentrale Verantwortung der Familien in Ernährungsfragen jedoch nicht außer Acht gelassen werden.“

 

Quelle: Deutscher Bundestag , CDUCSU Fraktion, Franz-Josef Holzenkamp, Carola Stauche, 30.11.2011

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