Spiegel: In den meisten Schulkantinen kommt minderwertige Kost auf den Teller.

Der Spiegel berichtet in seiner aktuellen Ausgabe über die aktuellen Probleme der Schulverpflegung in Deutschland – Das DNSV sieht sich auch hier in seiner politischen Einschätzung bestätigt: 7%! Auf Schulessen!

„Ökotrophologe Peinelt hat ausgerechnet, dass es insgesamt etwa zwei Milliarden Euro pro Jahr kosten würde, zwei Millionen Ganztagsschülern in der Mittagspause ein fünf Euro teures, nahr- und schmackhaftes Essen zu finanzieren. Ein Hirngespinst? Unfinanzierbar? Manuela Schwesig, SPD-Vize und Sozialministerin in Mecklenburg-Vorpommern, hielte das für gutangelegtes Geld. Die Länder, wenngleich für Schulen zuständig, könnten die Subvention freilich nicht stemmen, deshalb sieht Schwesig auch den Bund in der Pflicht. Aber der schaffe es ja nicht einmal, die Mensen steuerlich zu entlasten. „Es läuft doch etwas verkehrt, wenn Schulessen dem Mehrwertsteuersatz von 19 Prozent unterliegt“, sagt sie. Auf Hundefutter werden nur 7 Prozent Mehrwertsteuer erhoben.“ ( Zitat – Spiegel )

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8 Gedanken zu „Spiegel: In den meisten Schulkantinen kommt minderwertige Kost auf den Teller.

  • 31. Januar 2012 um 13:41
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    Wenn schon Ganztagsschulen, dann auch gutes Essen, damit die Schulkinder neue Energie erhalten! Vielleicht wieder Kochen und Ernährungslehre an allen Schulen als Unterrichtsfach?

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  • 31. Januar 2012 um 15:41
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    Der Vergleich bzgl. der MWSt ist aber hier unsinnig und Bild-Niveau. Die 19% oder 7% hängen doch vom Umstand des Verkaufes ab. Hundefutter wird einfach nur verkauft und unterliegt daher wie Lebensmittel, Pflanzen, Bücher etc. den 7%. Beim Schulessen kommt noch der Service dazu, wie Lieferung, Bereitstellung von Personal und Gerätschaften usw., deswegen kommt es (wie im Restaurant) zu den 19%.
    Trotzdem könnte man es natürlich in die Ermäßigung aufnehmen, wenn man wollte.

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  • 31. Januar 2012 um 16:45
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    Die Reduzierung der Mehrwertsteuer auf Produkte und Dienstleistungen für Kinder ist Teil einer familienfreundlichen Politik, die das Leben mit Kindern unterstützt und Familien fördert.

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  • 31. Januar 2012 um 16:56
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    – Das DNSV fordert die Abschaffung der 19% Besteuerung der Schulverpflegung: Das Gebot lautet 7%! „Pro 7%! Auf Schulessen“. Es ist nicht nachvollziehbar, dass Schulessen mit 19 Prozent besteuert wird, während z.B., die Fastfood-Verköstigung und Hundefutter lediglich mit sieben Prozent Mehrwertsteuer zu Buche schlagen.

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    • 31. Januar 2012 um 17:57
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      wie ich schon geschrieben habe, das liegt am mitgelieferten Service (Lieferung, Bereitstellung von Geschirr und Personal in den Schulen usw.) – hier mit Hundefutter zu vergleichen ist unsinnig

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  • 31. Januar 2012 um 22:17
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    Für zwei Euro incl. 19% MWST pro Portion kann man ein Schulessen „nicht seriös anbieten“!!

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  • 5. Februar 2012 um 13:35
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    Was will die Politik eigentlich für unsere Kinder? Gesundes Essen aus der Schulmensa oder Fastfood von der Bude gegenüber der Schule? Mit dem entsprechenden MwST-Satz kann man das doch wohl lenken. Und was sagen die Krankenkassen dazu?

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  • 19. Februar 2012 um 15:53
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    Unser Staat schmeißt so viele Gelder raus für Dinge,die meiner Meinung nach nicht so wichtig sind,wie unsere Kinder und Ihre Ernährung. Wir sind mit eins der reichsten Länder der Welt,aber für unsere Kinder ist nichts im Topf. Nach dem krieg gab es Schulspeisung umsonst !!!Heute geht es uns besser und es gib keine Schulessen mehr umsonst,
    sondern es muss teuer bezahlt werden.Es gibt Fördervereine,die sich um Schulessen kümmern in Grundschulen und die haben große Probleme,dieses zu bezahlen,da man den Eltern,einen Betrag von 4.– € nicht zumuten kann.
    ich arbeite bei so einem Förderverein und leite eine Schulküche und wir kochen frisch ,jeden Tag und rechnen uns um die Ecke.
    Das ist ganz trauriges Bild für unser Land.

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