Sterne für Schulverpflegung in Rheinland-Pfalz

Ernährungsministerin Ulrike Höfken, Rheinland-Pfalz, auf dem 7. Deutschen Kongress Schulverpflegung in Bad Kreuznach
Ernährungsministerin Ulrike Höfken, Rheinland-Pfalz, auf dem 7. Deutschen Kongress Schulverpflegung in Bad Kreuznach

Einen Stern hat Ernährungsministerin Ulrike Höfken an zehn Schulen aus Rheinland-Pfalz vergeben, die sich für ein besseres Mittagessen einsetzen. „Die Grundlagen für einen gesunden Lebensstil werden in der Kindheit gelegt. Deshalb ist es wichtig, dass wir im Zuge des Ausbaus der Ganztagsschulen Wert auf eine gute Mittagsverpflegung legen“, sagte  Ernährungsministerin Ulrike Höfken am Donnerstag in Höhr-Grenzhausen. Die zehn ausgezeichneten Schulen haben das erste Etappenziel eines  Qualifizierungsprozesses erreicht, den die rheinland-pfälzische Vernetzungsstelle Schulverpflegung im Rahmen der Landesinitiative „Rheinland-Pfalz isst besser“ angestoßen hat. Ziel ist, dass die Mittagsverpflegung die Qualitätsstandards der Deutschen Gesellschaft für Ernährung erreicht. „Das Schulessen lässt sich nicht von heute auf morgen umkrempeln. Um Unterstützung für mehr Qualität zu erreichen, ist es wichtig, dass Kinder, Lehrer, Eltern und Küchenpersonal an der Konzeption beteiligt werden und mitbestimmen können“, so Höfken. Sie bedankte sich bei den Schulen, die sich auf diesen Weg gemacht haben: „Sie zeigen in vorbildlicher Weise, dass Schulen nicht nur Mathematik und Sprachen vermitteln, sondern den Kindern auch das Rüstzeug für einen guten und nachhaltigen Lebensstil mitgeben sollten.“ Insgesamt nehmen 19 Schulen aus ganz Rheinland-Pfalz an dem dreistufigen Qualifizierungsprozess teil. Die zehn heute ausgezeichneten Schulen haben die Anforderungen der ersten Stufe bereits erfüllt und damit die Vorbereitungen für ein fundiertes Verpflegungskonzept getroffen: Sie haben einen  runden Tisch zur Mittagsverpflegung etabliert, einen Verpflegungsbeauftragten ernannt, einen Speiseplancheck durchgeführt und Maßnahmen zur Verbesserung des Essens entwickelt. Im nächsten Schritt geht es darum, die Rahmenbedingungen des Schulessens zu verbessern, etwa durch eine Schülerbefragung und mehr Ernährungsbildung. In der dritten und letzten Stufe soll dann das Verpflegungskonzept erstellt und umgesetzt werden.

Die zehn ausgezeichneten Schulen:

• Gymnasium im Kannenbäckerland und Ernst-Barlach-Realschule, Höhr-Grenzhausen, Westerwaldkreis

• Realschule plus Rheinbrohl, LK Neuwied

• IGS Hermeskeil, LK Trier-Saarburg

• Grundschule Weisenheim am Sand, LK Bad Dürkheim

• Realschule Altenkirchen, LK  Altenkirchen

• Grundschule Trierweiler, LK Trier-Saarburg

• Grund- und Realschule plus Gillenfeld, LK  Vulkaneifel

• Gymnasium Nackenheim, LK  Mainz-Bingen

• Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier

• Grundschule an der Sandmühle, Heidesheim, LK Mainz-Bingen

 

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