Studie der Initiative-GeldKarte zur Schulverpflegung – „Elektronisch bezahlen“

Für die Kinder ist das tägliche Mittagessen in der Schule auch eine Gelegenheit, Zeit mit ihren Freunden zu verbringen – und das schätzen sie an ihren Mensen. So sagen 78 Prozent der Kinder, dass sie gern gemeinsam mit ihren Freunden in der Mensa essen und 60 Prozent geben an, dass ihnen das Essen gut schmeckt. Allerdings gibt es auch Verbesserungsbedarf, vor allem bei der Organisation. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Online-Befragung von EARSandEYES, die im September im Auftrag der Initiative GeldKarte e.V. unter 275 Schülern und 275 Müttern durchgeführt wurde. 48 Prozent der Kinder warten vier bis fünf Minuten oder sogar noch länger in der Mensaschlange, bis sie ihr Mittagessen bekommen. Kein Wunder also, dass sich vier von zehn Kindern kürzere Wartezeiten wünschen.

Nachbessern bei der Organisation

Dabei können viele Schulen insbesondere bei der Organisation des Schulessens nachbessern. Nur 17 Prozent der Mütter geben in der Umfrage an, dass ihr Kind das Mensaessen elektronisch bezahlt. Alternativ werden häufig Essensbons verwendet. Das verursacht jedoch einen hohen Aufwand für Schule und Eltern. 56 Prozent der Kinder, die ihr Mittagessen gegen Essensbons erhalten, kaufen diese vorab im Sekretariat oder sogar beim Lehrer. Bei 24 Prozent kaufen die Eltern die Bons für ihre Kinder. Das kostet Schule, Lehrer und Eltern viel Zeit. Denn ein gutes elektronisches Bezahlsystem, wie das der GeldKarte, sorgt für kürzere Wartezeiten, verringert deutlich den Aufwand und verhilft Kindern zu mehr Zeit in der Pause. Weil jedes Kind seine Mahlzeit vorbestellt, muss niemand auf sein Wunschgericht verzichten. 56 Prozent der Kinder, die elektronisch zahlen, schätzen das. Überschussmengen bei Lebensmitteln können deutlich reduziert werden. Denn der Caterer weiß im Voraus genau, wie viel benötigt wird. Dazu ist das GeldKarte-System besonders hygienisch. Weil die Kinder ihre Bezahlkarte nicht aus der Hand geben, findet kein Austausch zwischen Kindern und Kassenpersonal statt – anders als bei Bargeld.

Elektronische Bezahlen ist kindgerecht

Ein solch kindgerechtes elektronisches Bezahlmedium wissen Eltern und Kinder für die Mensa zu schätzen: 64 Prozent der Mütter, deren Kinder ihr Mittagessen elektronisch zahlen, gefällt, dass ihr Kind kein oder nur wenig Bargeld in der Schule braucht. Auch 49 Prozent der Kinder, die ihr Mensaessen elektronisch bezahlen, finden es gut, kein oder nur wenig Bargeld mitnehmen zu müssen. Für die Kinder ist ein modernes elektronisches Bezahlsystem dabei leicht zu benutzen. Schon früh kommen sie mit moderner Technologie spielend zurecht. Die Eltern unterschätzen ihre Kinder hier oft. So sagen 57 Prozent der Mütter, deren Kinder das Mensaessen elektronisch bezahlen, dass ihr Kind mit der Bezahlung gut zurecht kommt. Bei den elektronisch zahlenden Kindern selbst sagen 77 Prozent, also deutlich mehr, mit der Bezahlung gut zurecht zu kommen.

Die GeldKarte bietet dabei besondere Vorteile, weil der Chip bereits auf den meisten girocards integriert ist. So haben 81 Prozent der Kinder schon ein eigenes Konto. 68 Prozent von ihnen fühlen sich damit selbständiger und 57 Prozent sind stolz, ein eigenes Konto zu haben. Auch für kontaktloses Zahlen sind die Kinder offen. Allerdings ist ihnen wichtig, ein sicheres Medium zu nutzen. 63 Prozent der Kinder, die kontaktlos bezahlen würden, würden den Prepaid-Chip auf der Bankkarte nutzen. Das Handy würden dagegen nur 26 Prozent nutzen. Auch bei den Müttern kommt kontaktloses Bezahlen mit dem Prepaid-Chip auf der Bankkarte gut an. 47 Prozent der Mütter, die sich kontaktloses Bezahlen in der Mensa vorstellen können, würden ihr Kind sehr gern oder gern kontaktlos mit dem Prepaid-Chip auf seiner Bankkarte bezahlen lassen. 32 Prozent aller Mütter finden beim kontaktlosen Zahlen in der Mensa gut, dass ihr Kind in der Schule lernt, mit modernen Bezahlmedien umzugehen.

Über die GeldKarte:

Der Chip der Deutschen Kreditwirtschaft ist eine elektronische „Geldbörse“ für den Kleingeldbereich. Er kann am Geldautomaten, an speziellen Ladeterminals oder bequem über das Internet mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden. Die Haupteinsatzbereiche der kontaktbehafteten Version „GeldKarte“ sind Parken, öffentlicher Nahverkehr und der Zigarettenautomat. Mit Zusatzfunktionen gewährleistet die GeldKarte Jugendschutz im Internet und am Zigarettenautomaten und die Subventionierung bedürftiger Menschen. Einlasskontrolle und E-Ticketing, die Digitale Signatur, Bonuspunkte und vieles mehr können mit der GeldKarte umgesetzt werden.  Die GeldKarte ist auf über 89 Millionen girocards integriert. Bezahlt werden kann deutschlandweit an über 600.000 Akzeptanzstellen und im Internet. Für den Akzeptanzpartner ist die Zahlung per GeldKarte garantiert und damit gleichbedeutend mit einer Barzahlung. Die kontaktlose Bezahlung mit der GeldKarte eröffnet zudem neue Einsatzmöglichkeiten für eine schnelle, bequeme und kundenfreundliche Kartenzahlung. Dazu gehören die kontaktlosen Stadionkarten der Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und 1. FSV Mainz 05 sowie die Festivalcards auf dem Hurricane Festival.

Weitere Informationen gibt es unter www.Initiative-GeldKarte.de

 

 

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