Wahlprüfsteine des DNSV – Wählen Sie!

Welche Rolle spielt das Thema Schulverpflegung in der Politik? Das DNSV hat bei allen politischen Parteien für den Deutschen Bundestag nachgefragt. Das Deutsche Netzwerk Schulverpflegung (DNSV) hat einen Blick in die Wahlversprechen der Bundestagsfraktionen geworfen, die sie zur Wahl zum 18. Deutschen Bundestag abgegeben haben. Lesen Sie hier die Antworten:

Bündnis 90/Die Grünen:

Wir brauchen eine flächendeckende und gesunde Kita- und Schulverpflegung. Die derzeitige Situation der Schulverpflegung ist davon weit entfernt. Bündnis 90/Die Grünen sehen hier auch die Bundespolitik in der Verantwortung. Doch in den letzten Jahren wurden die Möglichkeiten, die der Bund in diesem Bereich hat, nicht genutzt.

www.schulverpflegungev.net/wahlprufbausteine-des-dnsv-position-vbon-bundnis-90die-grunen-bundestagsfraktion

 

Freie Demokratische Partei (FDP):

Angesichts des Umstands, dass die Verantwortung für die Schulverpflegung den jeweiligen Schulträgern obliegt und im Rahmen der Landesschulgesetzgebung geregelt ist, muss die Situation der Schulverpflegung sehr differenziert betrachtet werden. Allgemeine Aussagen sind damit wenig zweckdienlich. Es ist jedoch davon auszugehen, dass Schulträger, Kommunen sowie die Länder ein großes Interesse haben, ein hohes Maß an Qualität und ein möglichst umfassendes Angebot im Bereich der Schulverpflegung vorzuhalten.

www.schulverpflegungev.net/antworten-der-freien-demokratischen-partei-fdp-zu-den-wahlprufbausteinen-des-dnsv

Die Linke:

Die derzeitige Situation der Schulverpflegung in Deutschland ist unbefriedigend und von Schule zu Schule sehr unterschiedlich. Qualität und Angebot sind oft mangelhaft oder es gibt gar keine warme Mahlzeit. DIE LINKE im Bundestag hat zum Thema Schulverpflegung am 18. Oktober 2012 eine Fachtagung mit zahlreichen Akteuren durchgeführt. Trotz beispielhafter Einzelprojekte besteht hierzulande erheblicher Handlungsbedarf.

www.schulverpflegungev.net/wp-content/uploads/2013/03/Schulverpflegung-Antwort.pdf

CDU & CSU:

Die Zuständigkeit in diesem Bereich liegt nicht ohne Grund bei den Kommunen, die auch zukünftig mit Unterstützung der Länder, der Eltern, der Lehrer, der Schüler und der Fördervereine die Verpflegung in den Bildungseinrichtungen ausgestalten müssen. Um eine hochwertigere Verpflegung der Kinder und Jugendlichen sicherzustellen, ist eine Verlagerung der Zuständigkeit auf die Bundesebene nicht nötig. Denn eine qualitativ hochwertige Verpflegung in Kitas und Schulen kann nicht „von oben“ verordnet werden.

www.schulverpflegungev.net/bundestagsfraktion-der-cdu-und-csu-antworten-auf-die-wahlprufbausteine-des-dnsv

SPD:

Die SPD strebt eine qualitativ hochwertige Verpflegung der Kinder und Jugendlichen in Kindertagesstätten und Schulen zu angemessenen Preisen im gesamten Bundesgebiet an. Hierzu soll der Gesetzgeber bei der Umsatzbesteuerung die Gestaltungsspielräume nutzen, die das für Deutschland verbindliche europäische Rahmenrecht einräumt, um die nicht gewinnorientierte Verpflegung durch kommunale Einrichtungen und Fördervereine der Eltern zu begünstigen.

www.schulverpflegungev.net/gemeinschaftliche-aufgabe-fur-bund-lander-und-kommunen-antworten-der-spd-zu-den-wahlprufbausteinen-des-dnsv

 

Die Basis der Wahlprüfsteine des DNSV

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