Weiter Schulmilch in NRW

Schulmilch – früher für Millionen Schüler selbstverständlich, wird heute in immer weniger Schulen angeboten. Die im Mai neu gewählte NRW-Landesregierung nutzt das neue EU-Förderkonzept, um sowohl die Schulmilch als auch den Schulkakao zu erhalten. Dr. Heinrich Bottermann, Staatssekretär des Ministeriums für Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz des Landes NRW, bekräftigte im Rahmen einer Veranstaltung in Düsseldorf, dass Ministerin Christina Schulze-Föcking (CDU) an den bewährten Förderkonzepten festhält.Vor der Landtagswahl war unklar, wie NRW das neue EU-Förderkonzept umsetzen würde. Es wird in den Bundesländern sehr unterschiedlich ausgelegt, mit sehr unterschiedlichen Resultaten: So sieht die Regelung in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vor, dass nur noch ausgewählte Grundschulen und Kindergärten an dem EU-Programm teilnehmen können. Die Kinder bekommen dann ein bis maximal drei Portionen pure Milch zu trinken. Mit dem aktuellen Schulprogramm erlaubt die EU neue Förderkonzepte für die Schulmilch – doch diese werden mit völlig unterschiedlichen Resultaten umgesetzt: In Hessen, Berlin und Brandenburg erhalten Schüler Schulmilch und -Kakao, während die Förderpolitik in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz zum „Schulmilch-Aus“ führt.

Foto. Netzwerk-Schulmilch

netzwerk-schulmilch.de