1500 Schüler*innen: davon nehmen weniger als zehn an der Schulverpflegung teil

An der Gesamtschule Bockmühle in Essen gibt es derzeit Ärger um die Schulverpflegung. Von 1.500 Schülern sollen dort im Durchschnitt nur an die zehn Kinder das Mittagsangebot in Anspruch nehmen. Ursachen sollen laut der Schulleitung unter anderem die Qualität des Schulessens sein, das den Schülern nicht schmeckt, ein schlechtes Preisleistungsverhältnis und eine alte, ungemütliche Mensa sein, vermeldet der WDR, der titelte: „Ärger um schlechtes Schulessen in Essener Schule“.  Die Städtische Gesamtschule Bockmühle kann zahlreiche Auszeichnungen auf ihrer Website vorweisen, ist sie doch durch die Ministerpräsidentin von NRW als „herausragende Schule des Landes“ geehrt worden. Sie „will eine Schule für alle sein“, wie es scheint hört das aber schon bbeim Schulessen auf! Eine Besserung, so die Schule sei nicht in Sicht. Das DNSV dazu: Diesem Schulträger sollte man mal richtig Dampf machen!

WDR am 8.2.17,  Nachsatz:

„Stadt Essen will den Fall nun prüfen

Die Stadt hat nun angekündigt, den Fall zu prüfen. Silke Lenz von der Stadt Essen erklärte, sie sei von den Vorwürfen überrascht, da diese weder an die Stadt noch an den Essensanbieter RGE Servicegesellschaft herangetragen worden wären. Geplant sei es, mit allen von dem Anbieter belieferten Schulen in Kontakt zu treten und wenn nötig, ein breiteres Mensa-Angebot auf die Beine zu stellen.“

 WAZ: 10.2.17

Streit um Schulessen: 1400 Schüler, sechs verkaufte Gerichte

„Dabei stimmt die Zahl „acht“ gar nicht – am Donnerstag waren es nur sechs….Blick in die Bockmühle während der Mittagspause: Auf dem Hauptflur im Erdgeschoss herrscht dichtes Gewusel, ein von Eltern betriebener Kiosk-Verkauf brummt: Belegte Brötchen für 1,20 Euro, Plunderteilchen für 80 Cent. Lange Schlangen bilden sich. Eine Tür, rechts vom Flur abgehend, mit der Aufschrift „Mensa“, ist verschlossen – wer sie öffnet, sieht: einen riesigen, leeren Saal mit Tischen und Stühlen. Und einen Lehrer, der Aufsicht hält. Ansonsten niemanden – gähnende Leere zur besten Essenszeit.“