Corona und die Schulen

Bei den Schulöffnungen gibt es bundesweit Unterschiede. Sachsen-Anhalt schafft mit der Öffnung der Grundschulen ab Montag in Präsenzform Fakten. Die restlichen Bundesländer öffnen behutsamer, die meisten erst nach dem Bund-Länder-Gipfel am 3. März. Bayern erlaubt den Musikschulen einzelnen Präsenzunterricht in Orten mit einer Inzidenz von unter 100. In Hamburg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wird über teilweise Schulöffnungen Mitte des Monats nachgedacht.

Sachsen-Anhalt

Ab 1.3.2021 können Schülerinnen und Schüler von Grund- und Förderschulen in Sachsen-Anhalt wieder in die Schule gehen. Wie die Staatskanzlei mitteilte, soll in allen anderen Schulen auf den eingeschränkten Regelbetrieb gewechselt werden. Das bedeutet, dass auf ein Wechselmodell aus Distanz- und Präsenzunterricht gesetzt wird. Ausgenommen davon sind die Abschlussklassen – für sie wird der Präsenzunterricht fortgesetzt. Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 und 6 haben zudem Anspruch auf eine Notbetreuung. Eine Pflicht zur Präsenz in der Schule gibt es für Grund- und Förderschulen in Sachsen-Anhalt vorerst nicht. Eltern können also selbst entscheiden, ob sie ihr Kind in den Präsenzunterricht schicken. Kitas: Wenn die Inzidenz in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt unter 200 liege, wirde die Notbetreuung aufgehoben und alle Kinder haben wieder Zugang zu Kitas.

Am 3. März treffen sich die Bundesregierung und Länderchefs zum nächsten Corona-Gipfel.