DNSV fordert verpflichtendes Schulfach

Bundesministerin Ilse Aigner hat die Bundesländer dazu aufgerufen, Ernährungsunterricht fest in den Lehrplänen an Schulen zu verankern. Das begrüßt das DNSV sehr, ist es doch eine seiner Forderungen für das Schuljahr 2012. Der Vorsitzendes des DNSV  unterstützt nachdrücklich die Aussage der Präsidentin des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) Brigitte Scherb. „Wir hoffen, den Vorstoß der Ministerin als ein Bekenntnis zu einem Schulfach und nicht im Sinne einer fächerübergreifenden Querschnittsaufgabe verstehen zu dürfen“! Um junge Menschen auf eine selbstbestimmte und verantwortungsvolle Lebensführung vorzubereiten, müssten Ernährungsbildung, nachhaltiges und reflektiertes Konsumverhalten, finanzielle Allgemeinbildung, Medienbildung, ein Grundverständnis von gesamtgesellschaftlichem Wirtschaften sowie auch hauswirtschaftliche Fertigkeiten im engeren Sinne Bestandteil des Unterrichtes sein.ein Unterrichtsfach von der ersten bis zur zehnten Schulstufe an allen Schulformen angeraten sei. Wichtig sei gleichzeitig, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Lebenswelt abzuholen, also den Unterricht altersgerecht und praxisbezogen zu gestalten, so die Position des dlv, die ausdrücklich vom DNSV unterstüzt und mitgetragen wird.

 

 

2 Gedanken zu „DNSV fordert verpflichtendes Schulfach

  • 24. März 2012 um 11:53
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    Wir arbeiten daran 😉 Gemeinsam mit dem DNSV und anderen Projektpartnern wollen wir die dazugehörige Schulung von Multiplikatoren in der universitären Lehramtsausbildung anrgen und das Projekt zu einem dauerhaften Angebot verstetigen.
    Je mehr Unterstützung dieses Netztwerk erfährt, desto effektiver können Lehrinhalte auch ganz im Sinne der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) -Thema 2012 Ernährung- in die Curricula eingebunden werden.

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  • Pingback: Landfrauen: Mehr Alltagskompetenz für die Kinder gefordert | DNSV

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