„Döner-Donnerstag“ im Stein-Gymnasium

Foto: Presseamt Münster.
Foto: Presseamt Münster.

„Schmeckt super. Würden wir wieder essen! Note ‚Eins minus'“, lauteten die Kommentare von Schülern der Klasse 7 des Freiherr-vom-Stein-Gymnasiums. So dickes Lob ist in einer Schulmensa nicht oft zu hören. Was war geschehen? Drei FH-Studentinnen hatten zusammen mit einem Caterer und dem Team Schulverpflegung des städtischen Gesundheitsamtes einen „Döner-Donnerstag“ auf den Speiseplan gesetzt. Das Experiment kam an und lieferte den Beweis: Hip, gesund und lecker – auch in der Schulverpflegung geht das sehr wohl zusammen.

„Selbstverständlich muss die Mittagsverpflegung in Schulen gesund sein. Darüber dürfen aber die Wünsche und Vorlieben der Schülerinnen und Schüler nicht vergessen werden“, sagte sich das Team des Gesundheitsamtes. Sabine Stens: „Was hilft das vollwertigste und gesündeste Essen, wenn die Kinder und Jugendlichen nicht in die Mensa kommen und sich lieber am freien Markt mit Essen versorgen?“ Ihre Kollegin Jeanette Diedenhofen: „Nüchtern betrachtet ist ein Brot mit frischem Joghurt, Salat und Gemüse, magerem Fleisch oder als vegetarische Alternative mit frischem Käse eine durchaus gesunde Mittagsverpflegung, die mit den Fingern gegessen sogar noch Spaß machen kann.“ Genau das war auch der Ausgangspunkt für die drei Studentinnen Nina Beuse, Anna Kösters und Valerie Kurz vom Fachbereich Oecotrophologie der FH Münster. Sie entwickelten im Projektstudium Schulverpflegung zusammen mit dem Caterer Schnitkamp u. Hesse die Rezeptur für einen ausgewogenen und leckeren Döner. Der Caterer, das Team Schulverpflegung und die Fachhochschule griffen damit Wünsche aus der Schülerschaft auf. Besonders gut kam an, dass die Schüler den Döner ganz nach Geschmack und Vorlieben selbst belegen konnten. Auch das Mensapersonal war angetan: „Solche Aktionen dürfen gerne wiederholt werden.“ Das Team Schulverpflegung arbeitet seit drei Jahren an der kontinuierlichen Verbesserung von Hygiene und Qualität in den Schulmensen. Zur Unterstützung der durchweg sehr engagierten Küchenkräfte und des pädagogischen Personals setzt es regelmäßig auf die gute Zusammenarbeit mit dem Fachbereich Oecotrophologie der FH Münster und mit der Vernetzungsstelle Schulverpflegung NRW. Dafür stehen Schülerbefragungen, Qualitätszirkel mit Schülern, Lehrern, Eltern und Caterern, Aktionen zur Ernährungsbildung und Hygieneworkshops.

Quelle: Stadt Münster, Presse- und Informationsamt, 48127 Münster

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