Dresdner Projekt zum Schulessen

Für die Schülerinnen und Schüler des Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasiums Dresden stand dieses Schuljahr Schuljahr im Zeichen der Nachhaltigkeit und des Klimaschutzes im Alltag. Ziel des Vorhabens waren Ernährungsbildung sowie die Analyse und Verbesserung der Schulverpflegung. In verschiedenen Workshops und im Unterricht hatten die Kinder und Jugendlichen gemeinsam mit Ernährungsexpertinnen und -experten der VZS neue Strategien gegen den Klimawandel erprobt, die sich nicht nur lokal, sondern sachsenweit an Schulen umsetzen lassen. Darüber hinaus wurde eine vierwöchige Tellerrestemessung mit dem Ziel durchgeführt, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren. Dazu wurde auch eine vierwöchige Tellerrestemessung durchgeführt: In der Schulkantine des Hülße-Gymnasiums werden täglich rund 370 Essen ausgegeben. Pro Tag landen davon 13,27 kg Essen im Müll. Das sind 35,9 Gramm pro ausgegebene Portion. Künftig soll nun der Fokus auf die Reduzierung der Tellerreste gelegt werden – zum Beispiel durch bessere Kommunikation zwischen Schülerschaft und Caterer in Bezug auf Portionsgrößen, individuellen Abbestellungen und Rückmeldungen bei dauerhaften Problemen rund um Gewürze, Geschmack und Beschaffenheit.

Quelle: Sächsisches Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft