Handeln der Lehrkräfte während des Schulessens

Schulische Mittagsmahlzeiten bieten Möglichkeiten zur Ernährungs- und esskulturellen Bildung. Das Betreuungspersonal hat hierbei wichtige Funktionen inne. Erkenntnisse aus diversen Studien weisen auf Probleme bzgl. des (ernährungs-)pädagogischen Verhaltens und Handelns des Personals hin. Auf Basis einer explorativen Studie, in deren Rahmen qualitative Interviews mit Personen geführt wurden, die unterschiedlichen Akteurgruppen der Schulverpflegung angehören (Schulleitungen, Lehrkräfte, SchülerInnen, Personal des Schulträgers), werden (ernährungs-)pädagogische Deutungen bzgl. des Handelns von Lehrkräften während der Mittagsmahlzeit in der Sekundarstufe 1 aufgezeigt. Aus (ernährungs-)pädagogischer und professionstheoretischer Sicht wird dafür plädiert, die pädagogisch kompetente Begleitung von schulischen Mahlzeiten – ggf. mit Unterstützung durch Lehrkräfte – zu stärken, um (ernährungs-)pädagogische Chancen zu nutzen.

Studie: Die Rolle von Lehrkräften bei der Begleitung der schulischen Mittagsmahlzeit in der Sekundarstufe 1

Das Projekt widmet sich der Frage: Welche (ernährungs-)pädagogischen Deutungen zur Inszenierung und Bewertung von Mahlzeiten an Bildungsinstitutionen lassen sich auf Seiten verschiedener Akteurgruppen bzw. Akteure rekonstruieren? Der vorliegende Beitrag konzentriert sich auf diejenige Auswahl an Deutungen, welche die Rolle der Lehrperson während der schulischen Mittagsmahlzeit in den Blick nehmen, d. h. gefragt wird: Welche (ernährungs-)pädagogischen Deutungen werden mit dem Handeln der Lehrkräfte im Setting schulischer Mittagsmahlzeiten in der Sekundarstufe 1 (Sek. 1) verbunden?

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Quelle: ERNÄHRUNGS UMSCHAU 5/2020 von Seite M264 bis M271.