Initiative „Schule macht stark“

Die Bildungschancen von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern zu verbessern, ist das Ziel der Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“. Dafür stellen das Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie die Länder zu gleichen Teilen insgesamt 125 Mio. Euro zur Verfügung.

Die Initiative „Schule macht stark“ ist auf zehn Jahre angelegt und in zwei Phasen à fünf Jahre gegliedert. In der ersten Phase soll eine vom BMBF finanzierte praxisnahe Forschung insgesamt 200 Schulen in sozial benachteiligten Lagen dabei unterstützen, ihre besonderen Herausforderungen zu meistern. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler werden gemeinsam mit den Schulen daran arbeiten, Bedarfe in der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu identifizieren, vorhandene Potenziale zu erkennen und neue Strategien und Konzepte zu entwickeln. Weitere Arbeitsschwerpunkte sind die Vernetzung der Schulen mit ihrem sozialräumlichen Umfeld sowie die Vernetzung der Schulen miteinander. Die zweite Phase dient dem Transfer der von Wissenschaft und Praxis gemeinsam entwickelten Strategien und Konzepte an weitere Schulen.

Die Initiative richtet sich an alle Schularten und Jahrgangsstufen im Primarbereich und in der Sekundarstufe I (Jahrgangsstufen 1 bis 10). Die Auswahl der Schulen wird durch Ausschreibung oder Nominierung durch die Länder entsprechend dem Königsteiner Schlüssel erfolgen. Die Ausschreibung der Forschungsförderung des BMBF soll noch im Herbst 2019 veröffentlicht werden.