Kanzlerin gegen 7% für Schulessen

Dehoga-Branchentag in Berlin 11.11.2014Dehoga-Präsident Ernst Fischer forderte auf dem gestrigen Branchentag der Gastronomen und Hoteliers in Berlin, dass auch für Speisen im Gastgewerbe wie bei Lebensmitteln ein reduzierter Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent gelten müsse. Diesen Forderungen nach Steuersenkungen erteilte die Kanzlerin eine Absage: „Ich kann Ihnen das im Augenblick nicht in Aussicht stellen.“ Es gebe zwar rationale Argumente dafür, auch angesichts der Wettbewerbslage in Europa. Steuersenkungen seien aber auch mit Einnahmeverlusten verbunden und mit ihrer Regierung nicht zu machen. 

Dehoga Branchentag 11.11.14 in BerlinFairen Wettbewerb fordert der DEHOGA auch bei der Besteuerung. „7 Prozent für Lebensmittel sind richtig, aber dann bitte auch für die von uns zubereiteten Speisen. Das wäre zeitgemäß, ernährungspolitisch klug und wichtig für die Zukunftsfähigkeit der Gastronomie“, so Fischer. Nach wie vor könne die Politik nicht erklären, warum die Tütensuppe im Discounter oder die Pizza „to go“ beim Bäcker mit 7 Prozent besteuert werde, die Speisen in der Gastronomie dagegen mit 19 Prozent. Gemeint ist damit auch die Besteuerung der Schulverpflegung, wie es der DEHOGA in seinem Positionspapier „Fair schmeckt´s besser!“ formuliert: „Unser Anliegen ist es, faire Rahmenbedingungen und Gleichbehandlung mit anderen Zweigen der deutschen Wirtschaft herzustellen. Deshalb fordern wir die steuerliche Gleichbehandlung aller Speisen, unabhängig vom Ort des Verzehrs und der Art der Zubereitung.“

—>Eins Position, die auch vom DNSV getragen und unterstützt wird!

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