Klimabericht vom Weltklimarat betrifft auch die Schulverpflegung

Aktuell bleibt die Politik/Regierung weit hinter den Ambitionen zurück. Die Natur hat es immer verstanden, sich äußeren Einflüssen anzupassen, doch der Klimawandel stellt sie vor neue Herausforderungen. Die Auswirkungen des Klimawandels nehmen schnell zu, sie treffen uns früher als erwartet, und sie betreffen mehr Menschen. Wir brauchen ein umfassendes Schutzsystem vor der zerstörerischen Wucht der Klimakrise. Der Klimaschutz darf nicht sicherheitspolitischen Interessen geopfert werden!

Unser aktuelles Ernährungssystem – wie wir Lebensmittel erzeugen, verarbeiten und konsumieren – ist eine der Hauptursachen der globalen Erderwärmung. 


Foto c.: Greentable e.V.

Mit den derzeitigen nationalen Klimaschutzplänen lasse sich der Treibhausgasausstoß bis 2030 nur um 7,5 Prozent reduzieren, hieß es in dem Bericht des UN-Umweltprogramms (Unep). Um die Erderwärmung – wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart – bis zum Ende des Jahrhunderts auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen, sei aber eine Verringerung um 55 Prozent – also des rund Siebenfachen – notwendig. Nach derzeitigem Stand sei die Welt weiter auf dem Weg zu einer Erderwärmung um 2,7 Grad bis zum Jahr 2100. 3,3 bis 3,6 Milliarden Menschen sind laut dem Bericht hochverletzlich gegenüber dem Klimawandel.

Wie schlimm die Folgen des Klimawandels sind, hängt stark davon ab, ob es gelingt, die Erwärmung zu bremsen. Auch in der Landwirtschaft werden die Probleme wegen Hitze und Trockenheit zunehmen. Zwar ist in Nordeuropa durch die wärmeren Temperaturen mit höheren Erträgen zu rechnen, aber die Ertragsausfälle im Süden sind grösser. Auch der Mensch passt sich dem Klimawandel an und unternimmt verschiedene Initiativen, um die Auswirkungen des Klimawandels zu reduzieren. Doch meistens seien diese «zu wenig umfangreich, auf aktuelle Auswirkungen oder kurzfristige Risiken ausgerichtet und eher auf die Planung als auf die Umsetzung», heisst es im Bericht.