Pausenbrot als zweites Frühstück

Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft; LVBM„Kinder brauchen Energie, um fit und konzentriert durch den Tag zu kommen“, erklärt Astrid Denzinger, Ernährungsexpertin der Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft; LVBM,  „Deshalb ist  es wichtig, dass die Kleinen in der Schule ein zweites Frühstück zu sich nehmen.“ Milch und Milchprodukte sind wesentliche Bausteine der Morgenmahlzeit. In Kombination mit Brot oder Müsli sowie frischem Obst und Gemüse bieten sie den richtigen Nährstoffmix, denn neben der Energie sollten Vitamine und Mineralstoffe nicht fehlen.

Auch ausreichend trinken ist wichtig. Kinder, die früh morgens noch keinen oder wenig Appetit haben, brauchen in der Schule ein reichhaltigeres Frühstück als Kinder, die satt in die Schule kommen. So sieht ein gutes Frühstück aus
· Naturjoghurt, Quark mit Früchten oder ein Glas Milch sind die beste Basis, denn sie liefern eine hohe Anzahl wichtiger Nährstoffe wie Eiweiß, Calcium und B-Vitamine.
· Müsli mit Beeren oder ein Vollkornbrot mit Butter, Frischkäse, Käse oder Schinken, garniert mit Ei und Kräutern ergänzen die Brotzeit ideal.
· Saisonales und regionales Obst und Gemüse liefert zahlreiche Vitamine und Ballaststoffe. Für die Mitnahme in die Schule eignen sich z.B. Karotten oder Paprikaschoten, Zwetschgen und Birnen.
· Gute Durstlöscher sind Mineralwasser, ungezuckerte Früchte- und Kräutertees oder Fruchtsaftschorlen.
· Nicht empfehlenswert sind Müsliriegel. Sie enthalten zu viel Fett und Zucker. Besser sind Trockenobst oder Studentenfutter.
Eine Grundregel bei der Zusammenstellung der Brotzeitbox: die Vorlieben der Kinder berücksichtigen. Wenn Eltern das Pausenbrot gemeinsam mit dem Nachwuchs zubereiten, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Sohn und Tochter das Pausenbrot auch tatsächlich essen. Das Auge isst mit: In mundgerechte Stücke geschnitten, wirken Brote, Gemüsesticks und Obst für Kinderaugen ansprechender.

 Quelle: Landesvereinigung der Bayerischen Milchwirtschaft; LVBM

Ein Gedanke zu „Pausenbrot als zweites Frühstück

  • 17. September 2014 um 06:29
    Permalink

    Einer Lobbyistin der Milchwirtschaft die komplette Frühstücksempfehlung zu überlassen halte ich für fragwürdig.
    Der Beitrag „Die Milchlüge“ auf YouTube stellt einiges in Frage.
    Wissenschaftliche Untersuchungen geben Anlass zur Sorge. Statt der Osteoporose vorzubeugen, könnte das Kalzium der Milch diese sogar fördern.
    Dich dies ist nicht der einzige Verdacht.
    Meine Kinder sind mir zu wichtig um diesem Artikel vorbehaltlos zu vertrauen.
    Obst und Gemüse liefert genügend Kalzium und andere wichtige Nährstoffe.

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