Schulessen in Berlin – gut gedacht – schwierig gemacht

DIe Einführung des kostenlosen Mittagessens verursacht in den Berliner Bezirken hohe Kosten.  Was aber momentan in den Schulkantinen der Stadt herrscht, kann man als gut gemeintes Chaos bezeichnen. Auf die Einführung des kostenlosen Schulessens für alle waren die Schulen nicht vorbereitet, weder baulich noch personell. Wie sich abzeichnet, reicht das Geld, das es bislang vom Land gegeben hat, vielerorts nicht aus, um die Ausgaben zu decken. Aufgrund gesetzlicher Vorschriften müssten ab einer bestimmten Essensmenge Fettabscheider eingebaut werden. Auch Konvektomaten seien notwendig. Mehr Geld für die Bezirke soll aber kommen: Im neuen Berliner Doppelhaushalt soll auch das „Mensa-Programm“ verankert sein. Demnach werde es im nächsten Jahr 10 Millionen Euro und 2021 14 Millionen Euro für die Bezirke geben, teilt die Senatsbildungsverwaltung auf Nachfrage mit. Die größten Profiteure des Berliner Schulessens in seiner heutigen Form sind nicht die Kinder, sondern die Berliner Brezelbäcker und Berliner Pizzabuden der Stadt, so die Meinung der Medien der Stadt.