Schwedisches Schulessen in der Corona Krise

Schüler und Schülerinnen in Schweden haben ein Recht auf Schulmahlzeiten, auch wenn sie sich im Distanzunterricht befinden. Wenn eine Schule geschlossen ist und überhaupt kein Unterricht stattfindet, haben die Schüler kein Recht auf Schulmahlzeiten. Die bis zum 24. Januar 2021 geltende Fernunterrichtsempfehlung für Gymnasien wurde bis zum 1. April 2021 verlängert. Allerdings sollen die betroffenen Schulen eine Mischung aus Präsenz- und Fernunterricht (bis 80 Prozent) organisieren. In Schweden gibt die Gemeinde allgemeine Richtlinien für das Schulessen vor. Es liegt in der Hand der jeweiligen Schule, das Essen den Schülern entsprechend anzubieten. Das Schulessen ist für die Schüler kostenfrei. Die Arbeit hat sich auf Grund der Pandemie nur unwesentlich geändert. Der Abstand zwischen den Schülern ist grösser. Mehrere Schulen haben das Angebot an Salatbuffet etwas eingeschränkt. Manche Schulen bieten Mittagessen oder Imbiss im Klassenzimmer an, so die Situation in Stockholm. In Göteborg wurde, als Homeschooling eingeführt wurde, „Tu-Go-Essen“ angeboten. Das hat zu logistischen Herausforderungen geführt und mehr Einwegverpackungen, mehr Müll produziert. Es sind Mehrkosten für Einwegverpackungen, Reinigungsmitteln, Handreinigung, Papiertücher etc. entstanden., so die Informationen von der Kommune. Man hat die Hoffnung, dass es nach den Sommerferien 2021 besser wird.

Wir danken der Schwedischen Botschaft in Berlin für deren Unterstützung bei der Herstellung der Kontakte nach Stockholm und Göteborg.