Studentenwerke fordern auch Staatshilfe für ihre Mensen

Angesichts der hohen Inflation fordert das Deutsche Studentenwerk (DSW) Staatshilfe, um die günstigen Essenspreise in den Mensas zu stabilisieren. In der aktuellen Situation mit teils rapide steigenden Lebensmittelkosten und Energiepreisen stehe man ohne Entlastungen von Bund und Ländern aber auch vor der Situation, dass die Mensapreise steigen werden, so DSW-Generalsekretär Anbuhl zuden Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland. Vielen Studierenden drohe im Herbst angesichts galoppierender Preise eine soziale Notlage. Die Ampel-Koalition müsse daher ein Entlastungspaket für Studierende schnüren, bestehend aus Direktzahlungen, einem regel-mäßigen Inflationsausgleich beim BAföG sowie einem kurzfristigen Plus bei den BAföG-Bedarfssätzen. Einer Untersuchung der privaten Krankenversicherung Ottonova zufolge, aus der die Zeitungen zitierten, kostet ein Mensaessen die Studierenden im Durchschnitt 2,50 Euro.