Untersuchung zum Ernährungsverhalten von Leipziger Kindern

Was essen Kinder in der Schulzeit? Wer nutzt die Schulkantine und wer kauft sich vom Taschengeld das Mittagessen im nahegelegenen Supermarkt? Die Antworten darauf kennen Forscher des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen der Universitätsmedizin Leipzig. Sie untersuchten das Ernährungsverhalten von über 1200 Kindern an Leipziger Schulen, um Rückschlüsse auf die Entwicklung von Übergewicht und Adipositas zu ziehen. Die Leipziger Schulernährungsstudie steht nun kurz vor dem Abschluss, erste Ergebnisse liegen vor. Dazu untersuchten die Wissenschaftler 1215 Kinder an 41 Leipziger Schulen. An Grundschulen und weiterführenden Schulen nahmen Schüler der Klassen 4 sowie 6, 7 und 8 teil. Das Hauptuntersuchungsgebiet bildete der Stadtteil Grünau mit einer hohen Adipositas-prävalenz unter den Kindern. Die Auswertung der Studie zeigt, dass rund 12 Prozent der Kinder übergewichtig oder adipös sind. Auf der Datengrundlage dieser Studie aufbauend soll sich eine Interventionsstudie anschließen. (Integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen)