Verbraucherbarometer im Bereich Ernährung
Was essen die Deutschen am liebsten? Worauf achten sie beim Einkauf? Was macht „gutes Essen“ für sie aus? Wie oft kochen sie selbst? Diesen Fragen geht das Meinungsforschungsinstitut forsa im Auftrag des BMLEH nach. Bundesminister Alois Rainer hatte den Ernährungsreport 2025 „Deutschland, wie es isst“ vorgestellt. Beim Essen zählt der Geschmack«. 98 Prozent der vom Institut Befragten gaben an, es sei wichtig oder sehr wichtig, dass Essen gut schmeckt. Das zweite Kapitel heißt: Die meisten Deutschen kochen gerne. 71 Prozent der Befragten essen mindestens einmal am Tag Gemüse und Obst und 64 Prozent Milchprodukte wie Joghurt oder Käse. 24 Prozent nehmen (mehrmals) täglich Fleisch oder Wurst zu sich. Und: Tierwohl und Bio sind den Konsumenten seit 2015 wichtiger geworden.
Der BMLEH-Ernährungsreport 2025 „Deutschland, wie es isst“ ist hier zu finden.
Das DNSV hat folgende Meinung dazu: Der Bericht ist eine Sammlung von banalen und bekannten Aussagen, bis auf die Tatsache, dass die Verbraucher mehr auf den Preis achten. Bleibt die Frage, warum ist das so? Dafür gibt der politische Bericht leider keine Antworten.
Zur Bekämpfung der Armut in Deutschland braucht es mehr finanzielle Mittel, denn zu wenig Geld, steigende Preise, ungleiche Strukturen und fehlende Angebote erschweren den Zugang zu frischen, nährstoffreichen Lebensmitteln.

