Schülerfirmen schaffen Nutzen

Schülerfirmen haben mehrfachen Nutzen: Sie bieten starken Schülern die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten und Talente im geschützten Raum auszuprobieren. Sie binden aber auch schwache, schüchterne Schüler ein und bieten somit eine hervorragende Vorbereitung auf das Arbeitsleben. Schulen, die solche Projekte fördern, haben enormen Zulauf. Schülerfirmen arbeiten in einem rechtlichen Schutzraum. Viele sind keine echten Unternehmen, die an einem echten Markt bestehen müssen, sondern Übungsunternehmen im Rahmen von Schulprojekten. Hier ist die „Gründung“ relativ einfach, denn die Firma läuft als „schulische Veranstaltung“. Grundsätzlich aber kann eine „Junior-Firma“ jede Rechtsform haben. Die Firmen werden durch einen Zusatz als Schülerfirma kenntlich gemacht, heißen dann zum Beispiel Schüler-Aktien-Gesellschaft (SAG), Schüler-Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Schüler-GmbH) oder Schüler-Verein. Dafür gibt es jede Menge Beratungs- und Hilfsangebote. Der Verkauf von Schulmilch kann ein guter Einstieg für die erste Schülerfirma sein. Rund 40 Prozent der Schulkinder frühstücken nicht zu Hause – je nach Standort sogar weit weniger. Lehrer wissen: Mit leerem Magen lernt es sich nicht gut. Die Schulmilch kann einen wichtigen Beitrag für eine ausgewogene Pausen-/Schulverpflegung leisten und wird deshalb von der EU subventioniert.

Eine ausführliche Anleitung zur Gründung von Schülerfirmen mit umfangreichen Materialien zum Download bietet z.B die „Genius“-Website der Landesvereinigung der Milchwirtschaft Nordrhein-Westfalen e. V.: http://www.genius-milch-nrw.de/schul-milch/schuelerfirmen/schuelerfirmen/