Bildungsarmut und digitale Wüste in fast allen Bundesländern

INSM-Bildungsmonitor 2018 – Im Vergleich zum Vorjahr gab es beim Bildungsmonitor 2018 erstmals nahezu bundesweit Rückschritte. Vor allem in den Handlungsfeldern Schulqualität, Integration und Verminderung von
Bildungsarmut verschlechterten sich die Ergebnisse deutlich. So schneiden in Deutsch und Mathematik Viertklässler aktuell schlechter ab als in den Vorjahren. Die Schulabbrecherquote ist vor
allem aufgrund der Flüchtlingsmigration wieder größer geworden. Unter ausländischen Jugendlichen stieg der Anteil von Abgängern ohne Abschluss von 11,8 Prozent im Jahr 2015 auf 14,2 Prozent im Jahr 2016. Fazit: Die Herausforderungen der Integration erfordern neue und verstärkte Anstrengungen im Bildungsbereich, andernfalls droht ein Rückgang der Teilhabechancen. Im erstmals vertieft untersuchten Bereich „Digitalisierung“ zeigt sich im internationalen Vergleich, dass Deutschland bei der Computernutzung an Schulen, bei den IT-Kompetenzen der Schüler und bei der Forschung Nachholbedarf hat. Der erstmals im Bildungsmonitor beobachtete Rückschritt bereite Sorge, so die Autoren der Studie.

Alle Ergebnisse des Bildungsmonitors 2018 sowie zahlreiche Grafiken finden Sie unter www.insm-bildungsmonitor.de

 

Das DNSV dazu: Für die Schule sind neue Denkansätze notwendig und System muss vom Kopf auf die Füße gestellt werden!

 

Quelle: ​INSM-Bildungsmonitor 2018