Saubere Schulen in Berlin ein Fremdwort

Die Lage ist nicht haltbar, von Sauberkeit kann nicht die Rede sein, in vielen Berliner Schulen gibt es kein Klopapier und keine Seife, Tische werden nicht desinfiziert«, beklagte Anne Zetsche, Sprecherin der Berliner Bürgerinitiative »Schule in Not e.V.«, am Dienstag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Verdi, GEW und IG BAU. Im Rahmen der Kampagne »Saubere Schule« zur Rekommunalisierung der Schulreinigung forderten die Vertreter des Bündnisses vom Senat konkrete Taten. Das Ziel müsse sein, zu Beginn des kommenden Schuljahres einen Anteil von mindestens zehn Prozent der allgemeinbildenden Schulen zu erreichen, die die Schulreinigung in Eigenregie organisieren. Er solle dann bis Sommer 2022 auf 25 Prozent und danach jährlich weiter steigen, forderte das Bündnis.