EU zeigt Flagge in puncto gesunder Schulverpflegung

Im Rahmen seiner EU-Ratspräsidentschaft will Malta den EU-Mitgliedsstaaten den Weg ebnen zu einer öffentlichen Versorgung mit gesunden Lebensmitteln an Schulen durch die Caterer. Festgehalten sind die Strategien in dem jetzt veröffentlichten Bericht „Public procurement of food for health: technical report on the school setting“. Sei das Modell erst einmal etabliert, so könne es auch auf Betriebskantinen, Pflege- und Altenheime, Krankenhäuser oder auch Gefängnisse übertragen werden, so der maltesische Gesundheitsminister Chris Fearne bei der Vorstellung des Konzeptes im Zuge eines Treffens von EU-Kommission und -Rat. Gefordert wird Implementierung einer landesweiten Strategie in den EU-Ländern, um die Ernährungsangebote in den Schulen zu verbessern. Die rechtlichen Rahmenbedingungen sind in „Titel III Besondere Beschaffungsregelungen Kapitel I Soziale und andere besondere Dienstleistungen“ der EURichtlinie 2014/24 festgelegt, die die Staaten jeweils in nationales Recht überführen müssen. Nicht angesprochen wird leider, wie eine hochwertigere Schulverpflegung finanziert werden sollte.

Quelle: ÄrzteZeitung