Schule als hybrides System

Demografischer Wandel, zunehmende Migration, disruptive Technologien und innovative Lehr- und Lernformate erfordern Schulräume, die aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen gerecht werden. Schulen brauchen flexible, variabel nutzbare Flächen für wechselnde Unterrichtsmethoden und Lernformate, die sich für Inklusion und Angebote der Ganztagsschule eignen, Platz für Team- und Einzelarbeit bieten, sowie digitale Lernplätze, Bewegungszonen, Ruhebereiche und Kantinen. Denkbar seien die Öffnung der Schulmensa für Start-up-Mitarbeitende und Eltern, Räume für Ausstellungen, für Freizeit- und Gesundheitsangebote und Fortbildungen im Sinne lebenslangen Lernens sowie Kooperationen mit Betrieben und Dienstleistern in der Nachbarschaft. 

Das Mitte 2019 begonnene, bis Mai 2021 über 18 Monate laufende Projekt „Schule als hybrides System – Systematische Untersuchung zur Entwicklung eines architektonisch-pädagogischen Konzepts für Schulen als hybrides System“ mit einem Projektvolumen von rund 100 000 Euro wurde durch die Forschungsinitiative Zukunft Bau des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung gefördert. Forschungspartner des KIT ist die Humanwissenschaftliche Fakultät der Universität zu Köln gefördert. Foto: © Mandana Sedighi, KIT