Studie „Wie bio is(s)t Deutschland“

Umfrage „Wie bio is(s)t Deutschland“,  das Ergebnis: Bio-Lebensmittel haben in deutschen Großstädten ihren festen Platz im Einkaufskorb. Die meisten Bio-Käufer leben in München mit 43 Prozent, gefolgt von den Stuttgartern mit 35 Prozent. Die Berliner haben mit aktuell knapp 26 Prozent Bio-Lebensmittelkäufer das größte Zuwachspotenzial. Als Gründe für den Kauf von Bio-Waren rangieren bei den Befragten die Natürlichkeit der Produkte, das heißt ohne Zusatzstoffe, ohne Verwendung von Pestiziden und ohne Gentechnik (76 Prozent), die Unterstützung einer artgerechten Tierhaltung (72 Prozent) sowie die auf eine nachhaltige Landwirtschaft ausgelegte Herstellung (68 Prozent) ganz vorn. Die Städter verbinden mit dem Prädikat „bio“ vor allem Tierschutz (73 Prozent), die Unterstützung von Bio-Bauern (73 Prozent) sowie Umweltschutz (68 Prozent). Dabei steht für die Stuttgarter und Münchner im Gegensatz zu den anderen Städtern die Unterstützung der Bauern noch vor Tierschutz. Während bei Fleisch- und Fischprodukten noch rund 39 Prozent die Bio-Variante wählen, landen Bio-Brot und Backwaren lediglich bei 26 Prozent der Befragten im Einkaufskorb. Ddie Städter sind bereit, für biologisch erzeugte Produkte tiefer in ihren Geldbeutel zu greifen? Die Antwort ist eindeutig: rund 80 Prozent der Befragten – das sind vier von fünf – würden einen Preisaufschlag bezahlen.