Studie zeigt auch im Ernährungsverhalten der Deutschen soziale Spaltung der Gesellschaft

Das Ernährungsverhalten der Menschen in Deutschland hat sich in den letzten zehn Jahren gravierender verändert: Deutschland is(s)t immer geteilter. Dabei bestätigt sich einmal mehr der Satz von Brecht,Reicher Mann und armer Mann standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: »Wär ich nicht arm, wärst du nicht reich«. (Bertolt Brecht, Werk: Kindergedicht „Alfabet“) „Essen wir in Zukunft alle anders?“, fragt die Nestlé Studie „So is(s)t Deutschland 2019“, die jetzt gemeinsam mit dem Institut für Demoskopie Allensbach in Frankfurt am Main vorgestellt wurde. Befragt wurden hierfür 1636 Bundesbürger zwischen 14 und 84 Jahren, deren Aussagen mit den Ergebnissen der ersten Nestlé Studie aus dem Jahr 2009 verglichen wurden.

Wie wichtig die Kita- & Schulverpflegung ist zeigen die Aussagen der Studie zum Mittagessen.

Vor zehn Jahren aßen noch 54 Prozent mittags zuhause, aktuell sind es noch 42 Prozent. Gleiches gilt für das tägliche Kochen: nur noch knapp die Hälfte der Bevölkerung (52 Prozent) kocht heute jeden Tag. Genauso viele essen zu festgelegten Essenszeiten (52 Prozent), auch hier ein Rückgang von zehn Prozentpunkten. Auch die Zeit, die sich fürs Essen genommen wird, ist morgens, mittags und abends durchgehend um fünf Prozentpunkte zurückgegangen. Um den gleichen Wert stieg die Zahl derjenigen, die angaben, dann zu essen, wenn Sie gerade Zeit oder Hunger haben (34 Prozent). In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der gemeinsamen Mahlzeiten zum Frühstück oder Abendessen unter der Woche um 5 Prozent zurückgegangen, die gemeinsamen Mittagsmahlzeiten sogar um 9 Prozent. Konsequenz: Unter der Woche isst nur noch jeder zweite sein Mittagessen in Gemeinschaft mit anderen, nur 39 Prozent frühstücken noch gemeinsam.

Fazit es gibt eine auseinanderhegende soziale Schere, so die Autoren der Studie,aber dagegen helfen aber kein „Garden Gourmet Incredible Burger“, der Convenience, Gesundheit und Nachhaltigkeit auf sich vereint, wie
Marc Boersch, Vorstandsvorsitzender der Nestlé Deutschland AG meint.

Will man die Ursachen bekämpfen, so gilt es das System vom Kopf auf die Füße zu stellen, wenn nicht, dann bleibt es bei der Zustandsbestimmung von Bertolt Brecht!

www.nestle.de/ernaehrungsstudie