Wie sind die Berliner Stadtbezirke vorbereitet

Zwei Monate vor Einführung des kostenlosen Schulessen ist immer noch nicht geklärt, ob alle Grundschulen die Schulverpflegung tatsächlich in vollem Umfang anbieten können, so berichten die Berliner Medien. Bislang lagen die Zahlen im Durchschnitt bei rund 10%, bei 161.628 Schüler/innen (Schuljahr 18/19). Die Bildungsverwaltung hat die Schulen nun in drei Kategorien unterteilt: Grün, gelb und rot. Einige Bezirke hätten es schlicht versäumt, den zu erwartenden Zuwachs zu ermitteln. Klar ist jetzt schon, dass gerade an Schulen in sozialen Brennpunkten die Anzahl der Essenteilnehmer steigen wird. Logistische Vorplanungen müssen auch die Schulcateringsbetriebe leisten, obwohl der zu erwartende Ansturm nicht klar kalkuliert werden kann, dabei geht man von bis zu 95% zu Beginn des neuen Schuljahres aus.

Das DNSV dazu: Klar im Vorteil sind die Versorger, die frisch vor Ort produzieren und sich damit auch auf unterschiedlichen Ansturm einrichten können. Schwierigkeiten wird es bei der landestypischen Warmanlieferung geben. Hier rächen sich nun die vom Senat fixierten unflexiblen Ausschreibungsbedingungen, damit wird der ökologische Fußabdruck steigen, statt wie gewünscht sinken. Augenfällig ist auch, dass gerade die Bezirke mit Regierungen, die nicht der Senatskoalition von Rot/Rot/Grün zuzurechnen sind, mit ihren Vorbereitungen zurückliegen: Ein Schelm der ….denkt!.