Fleischlobby macht mobil: „Schulessen darf nicht politisch werden“

Schulmensen und Caterer übersehen häufig, dass die Berücksichtigung kultureller Speisen eine Bereicherung des Nahrungsangebots darstellen kann. So wie heute vegetarische oder vegane Angebote zu einem selbstverständlichen Angebot gehören, kann man auch in der Gemeinschaftsverpflegung auf kulturelle Besonderheiten achten, ohne dabei generell auf Currywurst & Co. verzichten zu müssen. Vielfalt statt Verzicht laute die Devise, so die Projektpartner. Ernährungsgewohnheiten und das Essen generell müssten dabei unpolitisch bleiben. Stattdessen solle die Chance genutzt werden, die kulturelle Vielfalt verschiedener Speisen und Gerichte zu nutzen, um Wissen über Herkunft, Glauben und Lebenseinstellungen unvoreingenommen zu vermitteln. Der Leitfaden eignet sich zur Weitergabe, etwa durch Fleischereien und an Bedientheken. Alle Unterlagen stehen im Portal als druckfertige Dateien zur Verfügung.