Fortbildungsveranstaltung für die Pausenmahlzeit in der Schule

Die Zahl der Kinder, die ohne Frühstück zur Schule kommen, steigt. Das Thema Qualität und Wirkung der Pausenmahlzeit rückt daher immer mehr in den Blickpunkt der Kita- und Schulverpflegung. Schulen erkennen, wie wichtig ein attraktives und cleveres Pausensortiment ist, das mehr bietet als pappige Brötchen und ein Übermaß an Süßigkeiten und fettigen Snacks. Aktuelle Studien belegen die hohe Bedeutung des Frühstücks und insbesondere auch der Pausenmahlzeit in der Schule auf das Lern- und Sozialverhalten sowie konkret auf die geistige Leistungsfähigkeit der Schülerinnen und Schüler. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, ist eine entsprechende Verhältnisprävention in der Schule von entscheidender Bedeutung. Aktivitäten im Bereich der Verhaltensprävention scheitern ohne eine begleitende Verhältnisprävention in der Schule, wie auch aktuelle Ergebnisse von Forsa-Umfragen zeigen: Jedes siebte Kind macht sich morgens mit leerem Magen auf den Schulweg. Jeder vierte Befragte gab an, dass sein Kind morgens keinen Appetit habe. Und sogar jede dritte Mutter und jeder dritte Vater sagten, dass morgens keine Zeit fürs Frühstück sei. Immerhin geben sechs Prozent der befragten Grundschuleltern an, ihren Kindern Geld für Essen mit in die Schule zu geben. Milch steht dabei bei Eltern deutscher Grundschulkinder hoch im Kurs. 93 Prozent der Befragten halten sie für ein gesundes Lebensmittel. Zwei Drittel (66 Prozent) erachten Milch sogar als leistungsfördernd. Dennoch hat nur gut die Hälfte (58 Prozent) der Kinder der Umfrageteilnehmer Zugang zu einem Pausenmilchangebot. Ebenfalls erstaunlich: Auch an Schulen mit einem Milchverpflegungsangebot trinkt nur jedes dritte Kind regelmäßig Schulmilch. Die Schulmensa ist zudem nicht für jeden Schüler gleichermaßen attraktiv, so Günter Wagner von KIKS UP. Die Altersgruppe von 13-19 Jahren findet die Schulmensa oft einfach nur uncool, ganz unabhängig vom Angebot. Auch aus diesen Gründen wächst die Bedeutung einer zeitgemäßen Pausenverpflegung an den Schulen.

Am 6. November 2012 veranstaltet die KIKS UP Akademie eine eintägige Fortbildungsveranstaltung für Entscheidungsträger in der Schulverpflegung, Schulleiter, Elternbeiräte sowie Fachkräfte der Beratung. Als Referent haben zugesagt Prof. Dr. med. Thomas Elrott, Institut für Ernährungspsychologie in Göttingen, Dr. Andrea Lambeck, Geschäftsführerin der Plattform für Ernährung und Bewegung (peb) e.V., Dr. Siegfried Lehrl, GAM, Universität Erlangen-Nürnberg sowie Prof. Günter Eissing, TU Dortmund. Im Rahmen eines integrierten Podiumsgespräches werden Vertreter der Schule bzw. der Schulleitung sowie Elternbeiräte zu Wort kommen. Moderiert wird die Fortbildung von Günter Wagner, Institut für Sporternährung e.V.

www.kiksup.de

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