Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftlern gehören in die Ständige Präventionskonferenz der Bundesregierung

Der Verband der Oecotrophologen e.V. (VDOE) in Bonn begrüßt die Verabschiedung des Präventionsfördergesetzes durch das Bundeskabinett. Eine gesetzliche Stärkung und Weiterentwicklung der Gesundheitsförderung und Prävention ist aus Sicht des Verbandes eine zukunftsorientierte Strategie. Um Erfolge nachhaltig zu sichern, fordert der VDOE die Einbeziehung von Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftlern in die Ständige Präventionskonferenz der Bundesregierung. „Unsere Berufsgruppe ist offiziell als Leistungserbringer für die Verhaltensprävention anerkannt“, so Dr. Maike Groeneveld, Stellvertretende VDOE-Vorstandsvorsitzende. „Deshalb sollten Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftler Teilnehmer der Ständigen Präventionskonferenz der Bundesregierung sein und frühzeitig bei der Umsetzung geeigneter Präventionsmaßnahmen einbezogen werden.“  „Viele Vertreter unserer Berufsgruppe sind in der betrieblichen Gesundheitsförderung, in der Gemeinschaftsverpflegung und auch beratend in Kindergärten, Schulen und Senioreneinrichtungen tätig. Das ist genau die Expertise, die zur Umsetzung des Präventionsfördergesetzes erforderlich ist“, ergänzt Dorle Grünewald-Funk, Leiterin des VDOE-Arbeitskreises Adipositas. „In der Online-Datenbank des VDOE-Expertenpools (www.vdoe.de/experten-suche.html) finden beispielsweise Krankenkassen, Ärzte, Schulen, KiTas und Betriebe mit wenigen Klicks geeignete Akteure für die Umsetzung geplanter Maßnahmen. Mehr als 800 selbstständige Oecotrophologen und Ernährungswissenschaftler sind hier gelistet.“ Darüber hinaus regt der Verband an, regionale Case-Manager einzusetzen, die für Angebotstransparenz sorgen, bei der Auswahl bedarfsgerechter Angebote beraten und die Compliance für Präventionsangebote verbessern.

 

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