Schulessen aktuell: Gemeinsam durch die Krise

Deutschland öffnet langsam wieder und das DNSV sprach dazu mit Klaus Kühn, Geschäftsführer der „Drei Köche GmbH“ in Berlin zur aktuellen Situation in seinem Unternehmen. Über die Rückkehr weiterer Klassen entscheiden Berliner Schulen aktuell selbst. Das betrifft die 2., 3. und 4. Klassen in den Grundschulen und die 8. und 9. Klassen in den Gymnasien und 8. Klasse in den Sekundarschulen. Dazu kommt noch die 11. Klasse in den Sekundarschulen mit Oberstufe. Für diese Jahrgänge gibt es keinen vorgegebenen Fahrplan, der wird von jeder Schule selbst bestimmt. Ziel sei aber, dass alle Schüler spätestens bis zum 29. Mai wieder ab und zu „mit reduzierter Stundentafel“ in der Schule sitzen. „Wir öffnen die Schulen wieder behutsam“, sagte Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Wichtig sei immer, dass Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

Klaus Kühn dazu: „Vom Senat haben wir noch nichts dazu erfahren. Wir vermuten, dass wir Mitte der Woche auf 15% kommen, jedoch mit erheblichen Sonderaufwand an Ausgabezeiten, Lunchpakete, Einzelportionen. Diese Wünsche sind ohne Extra Berechnungen beim besten Willen nicht erfüllbar. Die 15% Einnahmen verschlingen mehr als 40% der Personalkosten. Es ist chaotisch. Wir sind gespannt wer das überleben kann“.

Hintergrund:

Die Drei Köche GmbH produziert als Caterer Schulmahlzeiten für Berliner und Brandenburger Schulen. Heute beliefert das mittelständische Familienunternehmen mit seinen rund 250 Mitarbeitern täglich mehr als 75 Grund- und Oberschulen sowie Kindergärten, Dezentral aus einer eigenen Zubereitungsküche mit modernster Kochtechnik und fünf  selbst betriebenen Schulküchen im Berliner Stadtgebiet, über 15.000 Kinder und Schüler täglich.

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