„Kochen und Essen erziehen zu Acht­samkeit und stellen einen sozialen Wert an sich dar!“

Wie eine Umfrage des Bundes der Freien Waldorfschulen (BdFWS) ergab, bieten rund 95 Prozent der deutschen Waldorfschulen ihren Schülerinnen und Schülern täglich ein warmes Mittagessen an. Knapp vier Fünftel der Schulen verarbeiten dabei zu mindestens 50 Prozent biologische beziehungsweise sogar biologisch-dynamische Lebensmittel; knapp ein Drittel setzt Ehrenamtliche in den Schulküchen ein. Waldorfschulen fühlen sich dem Ansatz der Salutogenese (Gesunderhaltung) verpflichtet, weshalb ein wichtiger Bestandteil die regelmäßige gesunde Ernäh­rung für die Schülerinnen und Schüler ist. Doch sie umfasst in der Gemeinschaft noch deutlich mehr, wie Spitzenkoch Dietmar Hagen von Essenszeit (www.essenszeit.com) auf den Punkt bringt: „Kochen und Essen erziehen zu Acht­samkeit und stellen einen sozialen Wert an sich dar“. Bei der Umfrage des BdFWS beteiligten sich 203 Schulen (87 Prozent), von denen 191 Schulen über eine tägliche Schulverpflegung verfügen – die anderen Schulen sind zum größten Teil Waldorfschulen im Aufbau und planen für die nahe Zukunft auch ein regelmäßiges Mittagessensangebot. 77,3 Prozent der teilgenommenen Schulen bieten zu mindestens 50 Prozent biologisches Essen an, bei 18, 7 Prozent der Schulen darf sich die Schulgemein­schaft über ein 100-prozentiges Bioessen freuen. 180 Schulen (88,7 Prozent) greifen zumindest in Teilen auf biologische Lebensmittel für ihre tägliche Schulverpflegung zurück. Rund 43 Prozent der Schulen folgen bei ihrer täglichen Schulverpflegung auch dem Regionalprinzip mit größtmöglicher Konsequenz, in dem sie für die Schulküche Gemüse und Kräuter aus dem eigenen ortsansässigen Schulgarten mit verwenden.

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