Schulverpflegung auf Vereinsbasis

Grundsätzlich kommen für die Realisierung der Schulverpflegung verschiedene Organisations- und Betreibermodelle in Betracht, eines davon ist der Mensaverein. Als gemeinnütziger Verein kümmert er sich um die Organisation des Schulessens und kann  – je nach Satzung – zusätzliche Aufgaben wahrnehmen. Am Beispiel des Mensavereins an der Gesamtschule Ronsdorf erläuterte die Geschäftsführerin des Vereins Monika Windgaße, wie ein Mensaverein funktioniert und welche rechtlichen Anforderungen zu beachten sind. Rund 850 der insgesamt 1200 Schüler essen regelmäßig in der Mensa, dies entspricht einer Essensrate von 70 %.Vor rund zwanzig Jahren wurde der Wuppertaler Mensaverein auf Initiative der Eltern und Lehrer der Gesamtschule Ronsdorf gegründet. Seither betreibt er als Zweckbetrieb eine Kantine mit 40 Angestellten, die das Essen für rund 2000 Schüler zubereiten. Knapp die Hälfte der 2000 Essen wird in der Gesamtschule ausgegeben, zusätzlich werden weitere Schulen und Kindertagesstätten von dem Mensaverein mitversorgt. Wertschätzung für die Mitarbeiter spielt in dem Wuppertaler Mensaverein eine große Rolle. Dementsprechend zahlt der Zweckbetriebe einen Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro und lässt ehrenamtliches Mitarbeiten nicht zu. Trotz dieser hochwertigen Zutaten kostet das Mittagessen für die Schüler nur 2,90 Euro bzw. als monatliches Abo 58 Euro. Nicht zuletzt deshalb, weil für den Zweckbetrieb keine Miet- und Energiekosten anfallen. Entscheidend ist aber auch, dass die Veredelung der Lebensmittel komplett in der Küche geschieht.

Als Teil der bundesweiten Kampagne „Bio kann jeder – nachhaltig essen in Kita und Schule“ wurde die Veranstaltung von a´verdis aus Münster durchgeführt.

Nachfragen & Infos:

Anke Brückmann, „Bio kann jeder –nachhaltig essen in Kita und Schule“ – Projektleiterin Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung Bundesprogramm Ökologischer Landbau und andere Formen nachhaltiger Landwirtschaft (BÖLN)

E-Mail: anke.brueckmann@ble.de

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